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Sonstiges => Diskussionen => Thema gestartet von: Appe am 10. September 2014, 17:11:54

Titel: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 10. September 2014, 17:11:54
Ich bin ein unglücklicher Einwohner aus Oberwil, der ziemlich sauer ist auf den Oberwiler Gemeinderat, welcher bei dieser InterGGA-Sauerei mitmacht und zudem noch massgeblich daran beteiligt ist.

Im Weiteren bin ich mir die Alternativen am überlegen. Bin aber u.a. durch das Infochaos der InterGGA etwas überfordert.
Wie ist das: Kann man nach dem 01.12.2014 immer noch Internet/Telefon über ImproWare beziehen?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Stephan am 10. September 2014, 17:35:26
Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist nichts davon bekannt, dass sich Oberwil von der InterGGA trennen möchte.
Da Binningen bisher die einzige Gemeinde ist die sich von der InterGGA trennt, wird es höchstwarscheinlich nicht möglich sein, die Internet und Telefondienste in den anderen Gemeinden über die Improware laufen zu lassen.

Konkret heisst dies: Ab dem 1. Dezember 2014 ist es also zwingend nötig, das Internet/Telefon über die Firma Quickline zu beziehen.
Als Alternative kommt jedoch noch ein Swisscom oder Sunrise Anschluss (falls verfügbar) in Frage.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 10. September 2014, 17:39:14
Danke für die Info.
Noch ein Frage: Muss man denn bei ImproWare kündigen, oder wird man einfach automatisch auf den neuen Anbieter umgestellt?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Stephan am 10. September 2014, 17:43:22
Diese Frage kann ich (noch) nicht genau beantworten.

Eine Kündigung des Improware Vertrags wird jedoch nicht nötig sein... wie reibungslos der Übergang jedoch ist, steht noch in den Sternen. Zu beachten ist auch: Es wird höchstwarscheinlich neue Hardware (Modem, Router) benötigt.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 10. September 2014, 17:47:54
Ja, das glaube ich auch. Jedoch wohl ohne mich. Ich finde das Ganze eine rechte Sauerei und werde wohl wechseln. Ist mir immer noch lieber, wo anders mehr zu bezahlen als bei dieser Sauerei mitzumachen.

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: freakinvibe am 10. September 2014, 18:14:55
Ab dem 15. September will InterGGA auf ihrer Home Page genauer informieren.

So wie ich es verstanden habe, wäre es möglich, bei der Improware zu bleiben, aber Internet und Telefon kämen dann via ADSL/VDSL ins Haus, nicht mehr via Kabel.

Die Informationspolitik von InterGGA ist sehr schlecht. Ein Problem, das sie haben ist, dass sie nicht wissen, wer welches Abo hat und dies nun alles erfragen müssen.

Ich wäre froh, Reinach würde es so wie Binningen machen, aber davon kann man wohl nur träumen.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: mads am 11. September 2014, 09:49:36
so wie es aussieht, gibt es in jeder gemeinde leute, die mit der neuen situation nicht einverstanden sind. wenn dieser umstand aber nur hier im forum bekannt gemacht wird, dann hat das wohl sehr wenig wirkung. vielleicht hilft es, wenn die verantwortlichen in den gemeinden per post oder email mit dem unmut der betroffenen konfrontiert sind. im moment gehen sie ja davon aus, dass alles zum besten bestellt ist - vielleicht nach den pressemitteilungen der letzten tage ein bisschen weniger!! ;D

also - herausfinden, wer der oder die intergga-verantwortliche in der gemeinde ist und kontaktieren.

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 11. September 2014, 14:08:18
Im Januar wurde konkret die Gemeinde Oberwil angfragt, ob ein Verbleib bei der Improware möglich sei. Die Antwort nach gut einem Monat (von der Gemeindepräsidentin und dem Gemeindeverwalter unterschrieben) war ähnlich, wie von der InterGGA auch argumentiert wird (ohne Numerierung; diese dient hier nur, um das besser kommentieren zu können):

1 – für die Internet- und Telephone-Abonnemente gäbe es die verbindliche Aussage des neuen Providers Quickline, daß bestehende Abonnemente (v.a. jenes zu Fr. 9.90) zum bisherigen Preis weitergeführt werden könnten.
2 – die Anzahl der freien HD-Sender würde nicht wesentlich geändert.
3 – die Improware würde bis heute (das war stand Januar 2014) keine neuen Dienste anbieten, obwohl dies von einer steigenden Anzahl Abonnenten gewünscht würde; entsprechend viele Kunden hätte die InterGGA in den vergangenen Jahren verloren (an SwisscomTV/SunriseTV); der Wechsel von Improware zu QL würde vor diesem Hintergrund erfolgen. (NB: im Interims-Shop wurde von InterGGA argumentiert, die Kunden würden ein "all-in-one"-Paket (mit Internet/TV/Telephon/Mobile) wünschen.)
4 – bzgl. dem Verbleib bei der Improware hieß es, daß dies technisch grundsätzlich möglich sei, aber nur für die ganze Gemeinde, was einen Austritt aus dem Verbund bedeuten würde, was vertraglich nicht möglich sei.
5 – parallel unterschiedliche Anbieter im Kabelnetz zu führen sei aus Infrastrukturgründen derzeit nicht möglich; ein allfälliger Ausbau würde die Abonnemente verteuern.

Meine Kommentare:
zu 1): laut InterGGA hält die Preisstabilität nicht länger als bis März 2015 ... somit klarer Bruch des Versprechens.
zu 2): die TV-Geschichten sind hinlänglich bekannt (kein MPEG-2 und kein SD mehr; somit mit vielen Geräten nur noch Ton und kein Bild – viele bisherige Programme gar nicht mehr – viele Programme nun kostenpflichtig – etc.) ... auch hier: klarer Bruch des Versprechens
zu 3): das ganze klingt sehr fadenscheinig, hat nicht nur die Improware inzwischen vieles dessen, was angesprochen war, auch aufgeschaltet – und die Mobilfunkangebote im schweizer Markt sind inzwischen dermaßen zahlreich, daß ein "Quadruple-Play" v.a. auch den Nachteil bringt, von jeglicher Kommunikation abgeschnitten zu sein, wenn mal der Provider ausfällt. ... Des weiteren wird der Providerwechsel selbst auch viele "Abspringer" geben.
zu 4): wenn InterGGA selbst vertragsbrüchig wird, ist ein Vertrag ohnehin infragezustellen und allenfalls sogar hinfällig – und ein Austritt auch rechtlich kein (ernsthaftes) Problem (wie das in Binningen vorgemacht wird).
zu 5): kommt auf den Backbone in der Gemeinde an (sprich: wie die einzelnen GGA-Straßenkästen mit der Zentrale verbunden sind), wie auch auf allfällige "Splitbarkeit in den Kästen"; ließen sich dahingehend allenfalls Signale trennen (oder Leitungen mehrfach ausführen), wäre das auch ohne exorbitanten (aber durchaus nicht zu vernachläßigenden) Aufwand nicht unmöglich, aber wohl schon eher für eine längere Laufzeit anpeilbar.

Was offiziell natürlich verschwiegen wird, ist der Klüngeleifilz der Chefetage; das alles läuft ja ohnehin auf Kosten der Kunden – und die werden sowieso geschröpft.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 12. September 2014, 09:09:03
So, meine Unmutsäusserungen habe ich nun an die Gemeinde Oberwil abgeschickt.
Wird aber wohl leider nichts nützen, da Herr Schenk (Gemeinderat FDP) ja InterGGA Verwaltungsratspräsident ist, und sehr gute Verbindungen zur Leitung von Quickline hat...... Vetterliwirtshaft vom Feinsten :-((
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 14. September 2014, 14:02:03
InterGGA hat heute ein paar weitere Infos durchtröpfeln lassen – mal schauen, ob sie dieses Versprechen wirklich halten ...

Beim Besuch der Seite kriegt man ein PopUp mit folgendem Wortlaut eingeblendet:

Information zum Serviceprovider-Wechsel
Aufgabe der Gemeinden und der interGGA ist es, moderne Kommunikationsdienste wie TV, Radio, Internet, Telefonie, zeitversetztes TV und mobile Dienste in guter Qualität und zu günstigsten Konditionen zur Verfügung zu stellen.

Nach einem gründlich Evaluationsverfahren hat sich die interGGA für einen Wechsel des bisherigen Serviceprovider „Improware“ entschieden. Der neue Service­provider „Quickline“ stellt ein faires und transparentes Angebot zur Verfügung, das zukunfts­gerichtet und innovativ ist und das Preis-/Leitungsverhältnis des bisherigen Service­providers übertrifft. Der bisher günstigste Internetzugang wird neu für Fr. 9.90 pro Monat ohne Volumenbegrenzung angeboten, ebenso das Internetprofil 5000/500.

Die Eigentümer der interGGA AG begrüssen diesen Entscheid und tragen ihn vor­behaltslos mit. Die interGGA setzt alles daran, den Wechsel zum neuen Service­provider reibungslos durchzuführen. Bis zum 1. Dezember 2014 wird die erforder­lichen Umstellung von Internet und die Telefonie vollzogen. Die Haushalte im Versorgungsgebiet der interGGA wurden in den letzten Tagen darüber infor­miert.

Weitere Informationen zu den Produkten und zum Wechsel zu Quickline finden Sie hier (http://www.intergga.ch/umzug).


Das mit dem Kontingentsfreien Fr. 9.90er-Tarif klingt natürlich interessant (bei der Swisscom kostet sowas Fr. 34.– über ADSL); die Frage ist zum einen, ob der später auch noch neu abgeschlossen werden kann (im Diagramm steht nur "behalten"); wie auch, was mit dem Fr. 25.–er-Tarif passiert (ob der auch kein Kontingent mehr hat; wäre ja schwachsinnig, wenn der noch ein Kontingent behielte ... NB: bei 12.5GB wäre man mit dem auf Fr. 45.– und bei maximalkosten von Fr. 55.– auf 13.75GB). Des weiteren ist die Frage, ob der 25er nicht ab März auf Fr. 35.– (wie QL das anbietet) angehoben wird.

Klare Infos ist etwas anderes (denn auf dem genannten Link steht nichts von einem kontingentsfreien Fr. 9.90er-Tarif und nur das Diagramm mit dem "behalten") – aber genau so lassen sich Versprechen machen, die später nicht mehr eingehalten werden ...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 14. September 2014, 23:35:56
Vergleicht man die Improware-Angebote mit den QL-Angeboten (auf die QL-Seiten gehen, irgend ein Angebot mit Internet wählen, eine entsprechene PLZ eingeben (ohne Adressangabe – einfach übergehen), dann erscheinen die dort möglichen Angebote), so sind sie fast durch's Band teurer und schlechter (außer dem für Fr. 9.90-Tarif, der kein Kontingent mehr hat) – teilweise sogar massiv:

Internet:
– 5000/500: bleibt preislich gleich, neu aber ohne Kontingent: Fr. 9.90 (den gibt's aber nur im InterGGA-Gebiet; anderswo bei QL erscheint er nicht (bisher war man bei schon unter 2GB Daten auf maximalen Fr. 45.–)
– 20'000/2000: bei Imp. Fr. 25.– mit 10GB – (ab 13.75GB Fr. 55.–); bei QL Fr. 35.– (d.h. also 40% Preisaufschlag)
– 50'000/5000: bei Imp. Fr. 45.– (ohne Limit), bei QL neu über 10% Preisaufschlag für Fr. 50.–
– 100'000/7000: Preis bleibt gleich bei Fr. 65.–, neu aber 7% weniger Uploadrate (nur noch 100'000/5000)
– 150'000/10'000: bisher Fr. 85.–; neu 5% Preisaufschlag auf Fr. 90.– bei 200'000/10'000

Telephonie allein: bisher 12.– für eine plus 8.– für eine zweite Leitung; neu Fr. 20.– für eine plus Fr. 10.– für eine zweite; das macht zwar eine Preissteigerung 66% resp. 50% in der Grundgebühr; bei QL ist aber eine Flat in alle CH-Netze dabei; und Auslandstarife sind in die Nachbarländer auch wieder über 30% teurer (–.10 statt –.07)

Bei den Kombis sieht's z.T. noch krasser aus:
– Imp. Due Light für nicht ganz Fr. 20.– (mit 5000/500) gibt's nicht mehr, dafür All-in-one-Light für mehr als das doppelte mit weniger als halb so viel Speed (2000/200 für Fr. 40.–): Preissteigerung um über 100% bei einer Leistungseinbuße auf gerade mal 40% des bisherigen.
– Due Standard (Fr. 32.90) gibt's nicht mehr
– Due Eco (50'000/5000) für knapp Fr. 50 wird 20% teurer (All-in-One-Bronze für Fr. 70.–)
– Due Premium (100'000/7000) für knapp 70.– neu als All-in-One-Gold für über Fr. 90.– mit nur 5000 statt 7000 upload): über 25% teurer bei weniger Uploadrate
– Due Power (150'000/10'000 für knapp Fr. 90.–) neu mit etwas mehr speed im DL (200'000), aber ca. 50% teurer (über Fr. 130.–)

Fazit: gerade mal das ganz-günstig-Angebot erfährt eine spürbare Verbesserung (wie lange gibt's das überhaupt noch?), und beim Telephon ist neu eine CH-Flat dabei (das könnte durchaus (positiv) ins Gewicht fallen); alles andere wird z.T. massiv teurer bei zugleich schlechterer Leistung.

Muß man das noch weiter kommentieren?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 17. September 2014, 10:56:40
Weitere Infos von heute:

Da InterGGA (offiziell) keine Kundendaten des bestehenden Kundendatenstamms von Improware hat, würden sämtliche Kunden im InterGGA-Gebiet angeschrieben, daß sie zwingend das Improware-Angebot zu künden und ein InterGGA-Abo abzuschließen hätten ...

Des weiteren hat InterGGA inzwischen die neuen Tarife aufgeschaltet – und die sehen eigentlich interessant aus, haben aber mehrere gehörige Pferdefüße:
– Die Preisstruktur ist gültig bis zur Einführung des interaktiven TV‘s und weiterer Dienste. ...
Wenn man die QL-Preise anschaut, entspricht das jeweils genau der Hälfte der dortigen Abos. Der Trick der QL ist es aber nun, viele Angebote mit so einem Preis auszuzeichnen – mit dem kleingedruckten Hinweis, daß sich vom 7. Monat an der Preis verdoppeln würde.
=> mit der obigen Bemerkung ist davon auszugehen, daß die genannten Preise reinste Lockvogelpreise sein werden und danach die normalen (doppelt so hohen) QL-Preise gelten werden. Ein Kündigungsrecht von Seiten des Kunden soll so wohl ausgehebelt werden.

– Mit der Zwangskündigung bei Improware kann natürlich die Mindestvertragsdauer von 12 Monaten bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten einfach durchgedrückt werden. Beginnen tut diese erst noch erst nach Ablauf der Promotionszeit!!! Damit ist die Mindestvertragsdauer faktisch einiges länger als ein Jahr!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 17. September 2014, 11:04:21
Leider sind aber die Angebote con QL immer noch besser als z.B. Sunrise und Swisscom.
In meinem Fall heisst es nun konkret, dass ich (nach einem halben Jahr) gleich viel bezahe, aber nur noch halb so schnelles Internet habe.
Was mich am meisten nervt, sind die Schreiben der InterGGA und der Gemeinden, wo es heisst, dass alle profitieren und dass es ein besseres Preis- Leistungsverhältnis gebe, etc. das ist schlicht und einfach gelogen!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 17. September 2014, 11:07:48
Ich hatte gestern ein Telefonat mit dem interGGA Kundendienst, das sind keine Promo-Preise, die gelten für alle Quickline-Kunden (ausser das interGGA-Light), das wird demnächst auf der Quickline-Website kommuniziert. Wenn das stimmt sind diese Preise konkurrenzlos.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 17. September 2014, 11:25:04
Es sticht ins Auge, daß diese nun genannten Preise absolut konkurrenzlos sind – aber genau deshalb sind sie eben nicht wirklich glaubwürdig. Lustigerweise entsprechen sie genau dem jeweils halben Preis der offiziellen QL-Angebote ... das läßt tief blicken!

Preispolitik bei der QL ist es bekanntlich auch, Angebote zuerst 6 Monate zum halben Preis anzubieten; man gehe auf die QL-Website und sehe sich die All-in-one-Angebote an. Schaut man dann aber ein Angebot im Detail an, so ist der Preis umgedreht: dick herausgestrichen ist der halbe Preis geannt – mit der Bemerkung, daß ab dem 7. Monat das doppelte zu zahlen sei. Sowas ist nicht nur unehrlich, sondern wohl auch ein Verstoß gegen die Preisbekanntgabeverordnung.

@Appe: nein, zu bezahlst nach einem halben Jahr dann das doppelte (nur ist das derzeit nicht erwähnt); zudem werden die Preise mit Aufschaltung der Zusatzdienste wohl auf das doppelte angehoben werden – mit der genannten Klausel nimmt sich die InterGGA dieses Recht heraus – erst noch, ohne dem Kunden dann eine außerordentliche Kündigungsmöglichkeit bieten zu wollen.

Der perfide Trick ist die tröpfchenweise-Informationspolitik; damit, daß diese nur zwischen den Zeilen stehenden (nicht)Informationen gar nicht dargeboten werden, wähnt sich InterGGA im Recht, die Kunden nach Strich und Faden über den Tisch ziehen zu können.

Was ebenso m.E. klar rechtswidrig sein dürfte, ist, daß die Mindestvertragsdauer erst ab dem Zeitpunkt der Aufschaltung der Zusatzdienste zu laufen beginnen soll.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 17. September 2014, 11:35:25
Diese Zusatzdienste (zeitversetztes TV, Replay etc.) sind freiwillig, wer das nicht braucht muss das auch nicht abonnieren. Abwarten was da bei Quickline demnächst kommuniziert wird.

Interessant ist auch was die Gemeinde Reinach hier schreibt http://www.reinach-bl.ch/de/aktuell/news/meldungen-gemeinde/abos-intergga.php
Diese neuen Verträge müssen auch die Tarife enthalten, die können dann auch nicht von interGGA nach 6 Monaten erhöht werden, das würde den Kunden das Recht geben den Vertrag zu kündigen.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Bird am 17. September 2014, 11:38:48
Hallo Kakadu
Hallo Janus

Hatte mich gestern für ein All-in-one Branze angemeldet. Heute die bestätigung erhalten.
Ab dem 7. monat CHF 70.- der doppelte Preis.

Bird
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 17. September 2014, 11:41:51
Wo hast Du das bestellt ? Über die Quickline-Website oder telefonisch bei interGGA ?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 17. September 2014, 12:07:24
@Janus: hab' soeben die Reinacher Website aufgerufen und lese nur:

Bestehende interGGA-Abos nicht kündigen
12.09.2014

Wer derzeit ein bestehendes Internet-Abonnement bei der interGGA besitzt, wird in den nächsten Tagen einen neuen Vertrag erhalten. Eine Kündigung und Neuanmeldung ist nicht nötig, der Anschluss funktioniert wie bisher. Weitere Infos folgen.


Da war wohl was drin, was der InterGGA nicht passen würde ...

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 17. September 2014, 13:43:22
@Bird: was hast Du für  Angaben bekommen, was die Termine anbelangt? Ab wann gilt Dein Abo? ab wann mußt Du bezahlen? Bis wann gilt Dein Improware-Abo noch? Hast Du einen klaren Hinweis auf den Umstellungstermin vom 1. Dezember 2014 gekriegt?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 17. September 2014, 17:47:47
NB: der Hinweis auf der InterGGA-Website "Aus technischen Gründen können die für die interGGA geltenden Preise leider nicht auf der Quickline-Webseite angezeigt werden." ist natürlich ganz perfid: meldet sich ein Kunde auf der QL-Website an, gibt er in Stein gemeißelt das Versprechen ab, sich mit den doppelten Preisen (im Vergleich zur InterGGA-Publikation) einverstanden zu erklären. Das ist ein ganz übles Kindergartentrickli und eine Umgehung der Bestimmungen der Preisbekanntgabeverordnung – mit zwar plausibel klingender, aber fadenscheiniger Begründung; denn gibt man im Bestellprozeß auf der QL-Website eine PLZ an, die nicht die InterGGA-Region betrifft, so wird auch das regional angepaßte Angebot dargeboten; das Fr. 9.90.–er Abo gibt's ausschließlich nach Eingabe einer PLZ aus dem InterGGA-Gebiet und sonst nichrgends! Rein technisch kann auf der QL-Website also einwandfrei erkannt werden, welche Angebote für welche Gebiete gelten; also ist das mit den technischen Gründen eine absolut faule Ausrede, um den Kunden, die sich über die QL-Seite anmelden, gleich die vollen (doppelten) Preise unterzujubeln!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 17. September 2014, 19:38:47
Das ist kein Trickli, die für interGGA gültigen Tarife sind bei Quickline noch nicht angepasst, wer bereits jetzt bestellen will sollte das halt telefonisch bei der interGGA oder persönlich im Shop machen. Wer dann trotzdem einen Vertrag mit den falschen Preisen bekommt muss den ja nicht unterschreiben.

Das Internet Light Abo gibts eben nur bei interGGA, die übrigen Quickline-Kunden bekommen das (noch ?) nicht.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 18. September 2014, 01:00:20
Du schreibst es ja selbst:
... die für interGGA gültigen Tarife sind bei Quickline noch nicht angepasst, wer bereits jetzt bestellen will, sollte das halt telefonisch bei der interGGA oder persönlich im Shop machen. Wer dann trotzdem einen Vertrag mit den falschen Preisen bekommt, muss den ja nicht unterschreiben.

Eben genau deshalb ist es doch ein Trickli: es wird darauf gesetzt, daß das nicht beachtet wird – wer ist schon so pingelig und schaut den Vertrag so genau an (klar sollte das jeder tun – aber viele gehen gar nicht davon aus, daß da etwas faul sein könnte); gutgläubig wurden den Kunden ja die tiefen Preise versprochen ... aber der Kunde hat online eben effektiv die doppelt so hohen Preise bestellt (die von der QL-Seite) ...

Die Vorgehensweise ist eine primitive Über-den-Tisch-zieh-Masche der allerbilligsten Art – und technisch nicht zu rechtfertigen: wenn das Fr. 9.90er-Abo ausschließlich bei der InterGGA und sonst nirgends erscheint (und in allen InterGGA-Gemeinden), dann ist das System technisch in der Lage, auch die anderen Preise entsprechend der InterGGA-Publikation anzeigen zu können; alles andere sind faule Ausreden!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 18. September 2014, 12:31:18
Was ich auch sehr frech finde, ist, dass man noch Fr. 50.- bezahlen muss, wenn man die Telefonnummer behalten will.
Es wird einem ein Wechsel diktiert und dann muss man auch noch bezahlen!!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 18. September 2014, 13:00:34
Diese Gebühr betrifft nur Kunden die von einem anderen Anbieter wie Swisscom, Sunrise etc. zu interGGA wechseln und ihre Rufnummer behalten wollen. Bei aller berechtigter Kritik an interGGA bitte bei den Tatsachen bleiben.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 18. September 2014, 13:03:03
Ich wechsle ja von ImrpoWare und habe die Fr.50.- auf der Bestätigung drauf.....
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 18. September 2014, 13:08:16
Das ganze funktioniert System halt noch nicht, denn nicht Du wechselst den Anbieter sondern die interGGA also musst Du das auch nicht bezahlen.

Über die Unfähigkeit der interGGA sind wir uns wohl alle einig, also ruf bei interGGA an und verlange dass sie das in Ordnung bringen.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 18. September 2014, 14:37:30
8) ... Popcorn nachfüll ...  8)
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 18. September 2014, 14:48:16
und ein grosses Bier dazu....
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 22. September 2014, 12:53:45
Hatte mich gestern für ein All-in-one Branze angemeldet. Heute die bestätigung erhalten.
Ab dem 7. monat CHF 70.- der doppelte Preis.
M.E. klarer (strafbarer) Verstoß gegen die Preisbekanntgabeverordnung!

Es ist etwas anderes, wenn "in den ersten 6 Monaten 50% Rabatt gewährt wird" (das wäre erlaubt, da der höhere Preis publiziert würde), als wenn dick und groß ein Preis bekanntgegeben wird, der sich nach dem 7. Monat verdoppelt.

Quetsch' mal die Ombudscom aus – die Vorgehensweise in dieser Form dürfte klar illegal sein; der Passus "Die Preisstruktur ist gültig bis zur Einführung des interaktiven TV‘s und weiterer Dienste" ist ja unabhängig davon, daß Dir die Fr. 70.–/Monat längerfristig bestätigt wurden?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 22. September 2014, 16:40:08
Auf der interGGA Website sind die Angebote für Internet und Kabeltelefonie verschwunden ...
http://www.intergga.ch/internet-und-telefon.html
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 22. September 2014, 17:33:39
War ja zu erwarten, daß diese längerfristig unhaltbaren Preise eher früher als später wieder verschwinden werden. Das waren reinste Lockvogelangebote.

Überrascht mich überhaupt nicht, daß gerade jetzt die Preise verschwunden sind (die Kombi-Preise sind aber noch da* – und die sind genauso die Hälfte der QL-Preise).

* und wenn das hier erwähnt wird, werden wohl auch die demnächst verschwinden ...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 22. September 2014, 17:39:06
und schon ists passiert, die Kombi-Abos sind jetzt auch weg
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: NeoXiD am 22. September 2014, 18:01:11
Damit man später nochmals einen Vergleich hat, gibt's ja zum Glück die WaybackMachine:

https://web.archive.org/web/20140409103952/http://www.intergga.ch/internet-und-telefon.html
https://web.archive.org/web/20140409110858/http://www.intergga.ch/kombi-angebote.html

Und da man sich nicht sicher sein kann, was alles noch verwischt wird, 2 Screenshots davon:

https://simg.me/03dh2skfg3_2014-09-22_17.59.30.png
https://simg.me/dh2kf28fs2_2014-09-22_17.59.53.png
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 22. September 2014, 18:17:10
Sorry,  NeoXiD – das waren die von Improware – die sind nach wie vor auf der Breitband-Seite zu sehen und somit hier nur für einen Vergleich von zuvor (mit Imp.) interessant.

Interessant waren aber die neuen InterGGA/QL-Preise, die am 16. Sept. aufgeschaltet und heute (22. Sept.) wieder entfernt wurden ... die waren durch's Band (außer der Fr. 9.90-Tarif) halb so teuer wie normale QL-Preise.

Aber: inzwischen sind sie bei den direkt buchbaren Tarifen auf der QL-Seite (https://order.quickline.com/Verfuegbarkeit.aspx) aufgetaucht ... Achtung: man muß zuerst eine Postleitzahl eingeben. Je nach eingegebener Postleitzahl erscheinen dann völlig andere Preise und Produkte. Eine PLZ aus dem InterGGA-Gebiet spuckt jeweils Preise aus, die der Hälfte der Preise in anderen QL-Gemeinden entsprechen.

Nachtrag: die Bilder mit den Preisübersichten sind immer noch "da", aber einfach nicht mehr in die Seiten eingebunden:  Übersicht (http://www.intergga.ch/images/Z140915_Internet_und_Telefon_2.jpg) – Internet (http://www.intergga.ch/images/Z140916_Internet_Abos.jpg) – Telephon (http://www.intergga.ch/images/Z140915_Telefonie.jpg) – Kombi (http://www.intergga.ch/images/Z140915_Kombis.jpg)
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: NeoXiD am 22. September 2014, 18:49:27
Ups - sorry für das Missverständnis. Die Preise sehen gar nicht mal so schlecht aus - abgesehen von dem schlechteren Upstream und den wegfallenden "statischen" IP-Adressen... Oder werden diese wohl auch so pseudo-statisch wie bei Improware sein?

...sofern diese natürlich nicht nach einer gewissen Laufzeit erhöht werden.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 22. September 2014, 19:11:19
War soeben bei Quickline, das Kombiangebot All-in-One Light soll CHF 20.-- kosten, klickt man auf "Detail anzeigen" sinds CHF 40.--. Das All-in-One Bronze kostet CHF 35.--, in den Details steht CHF 70.-- und 6 Monate für CHF 35.--.

Was ist diese Firma für ein Saftladen, die sind nicht mal in der Lage ihre Preise richtig zu kommunizieren.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 22. September 2014, 19:12:09
...sofern diese natürlich nicht nach einer gewissen Laufzeit erhöht werden.
Diese sind (mit Ausnahme des Fr. 9.90-Tarifs) durch's Band genau halb so teuer wie die "normalen" QL-Angebote in den anderen QL-Regionen. Hat man im Hinterkopf, daß bei der QL gängige Praxis ist, die Angebote mit einem Preis anzubieten, der nach einigen Monaten auf das Doppelte steigt, so ist das ganze äußerst durchsichtig!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 23. September 2014, 13:08:42
Die Angebote auf der interGGA Website sind wieder da, nichts neues, und nach wie vor der Satz:
"Preise und Bestimmungen: Mit der Einführung der interaktiven Dienste gelten die ab dann publizierten Produktleistungen und Preise.".

Halten die uns für völlig verblödet ? Die Mindestvertragsdauer beträgt 12 Monate und der Anbieter hat das Recht die Preise in diesem Zeitraum nach belieben anzupassen, und das heisst zu erhöhen. Sind solche Verträge überhaupt rechtsgültig ? Zum Glück haben wir eine Rechtsschutzversicherung.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 23. September 2014, 13:14:44
Eine Absolute Frechheit. So, nun ist ja heute offenbar eine Gerichtsverhandlung. Mal schauen, was der nächste Akt bringt. Ich verspreche mir nichts positives für uns Kunden...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 23. September 2014, 14:01:25
Den absoluten "Hit" finde ich immer noch die Passage im Text, die erscheint, wenn man die InterGGA-Startseite aufruft: "und das Preis-/Leitungsverhältnis des bisherigen Service­providers übertrifft" .....
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 23. September 2014, 15:32:13
... das sind keine Promo-Preise, die gelten für alle Quickline-Kunden (ausser das interGGA-Light) ...
Was heißt "außer das InterGGA-Light"? Daß das nicht für alle InterGGA-Kunden gelte (und nur die das abschließen könne, die das jetzt schon haben)? Oder daß alles außer diesem Angebot eben doch Promopreise sind?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Bird am 23. September 2014, 15:37:34
Hallo

Auf der QL homepage habe ich die preise abgerufen.

Uns siehe da:

Quickline Gemeinde Münchenstein:

http://www.fotos-hochladen.net/uploads/mnchensteinlkxtredp7m.png

interGGA Gemeinde Oberwil:

http://www.fotos-hochladen.net/uploads/oberwilsd14efhcjb.png

Klickst du bei oberwil auf "detail" dann kommt ein neues Fenster mit den
doppelten preisen:

interGGA Light:

nicht mal der 1/2 Preis für 6 monate

http://www.fotos-hochladen.net/uploads/obwerwillightob7vskzi4c.png

interGGA Bronce:

Mit 6 monate 1/2 Preis

http://www.fotos-hochladen.net/uploads/oberwilbranzejqi5azft6y.png

finde ich richtig toll!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 23. September 2014, 15:45:40
Diese Auskunft erhielt ich vom interGGA-Kundendienst, aber es sind wohl doch Promo- oder Einführungspreise die dann später erhöht werden. Auch der Kundendienst von interGGA weiss nicht was Sache ist, wie sollen die Leute dort ihren Job machen ?

Das Internet-Light gibts nur bei interGGA, in den übrigen Quickline-Netzen ist das nicht erhältlich. Ursprünglich hiess es das gibt es nur als Ersatz für bestehende Kunden mit dem Improware Light Abo. Das ist anscheinend nicht mehr so und das Abo bleibt im Angebot für interGGA Kunden. Auch das gemäss Auskunft interGGA-Kundendienst, daher kann es auch anders sein.

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: mads am 23. September 2014, 17:34:35
aus dem artikel der baz lese ich, dass es technisch wohl überhaupt kein problem ist, einen weiteren provider über das netz laufen zu lassen!  

also will ich einfach bei improware bleiben mit internet und telefon. quickline kann mir ........ ich brauch die nicht. jetzt mail an improware, um die technische möglichkeit zu bestätigen. dann mail an die gemeinde - wunsch nach nicht-wechsel.

wir müssen auf alle wege möglichst viel "lärm" machen, damit uns die gemeindevertreter auch wahrnehmen. die wollen doch nichts mehr ändern an der neuen situation, denn die wollen doch keinen fehler zugeben.

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 23. September 2014, 17:46:53
Technisch geht das schon mit mehr als einem Anbieter, das wird aber von der interGGA nicht gewollt. Nach der Umstellung am 1. Dezember 2014 wird der Zugang von Improware zu den interGGA Kabelnetzen gekappt.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 23. September 2014, 17:59:52
Technisch ist es ganz einfach, wenn zwei Provider ihre Dienste parallel anbieten: das läuft nur über andere Frequenzen; DOCSIS ist so konzipiert, daß das im wesentlichen auf den Frequenzen der TV-Kanäle übertragen wird; und solange noch Kanäle frei sind, kann ein Provider diese und der andere jene nutzen – die kommen sich überhaupt nicht in die Quere. Und mit der Abschaltung weiterer Analog-TV-Sender sind wieder einige Kanäle freigeworden.

Bedingung ist, daß das an der Kopfstation entsprechend eingerichtet wird – und das wurde schon gemacht – denn es läuft schon und InterGGA bedient auch jetzt schon einige Kunden mit "Quickline-Internet". Des weiteren ist natürlich notwendig, daß der Kopfstationbetreiber das auch (politisch) zuläßt. Wenn die Gemeinde das aber zuläßt resp. verlangt, muß die InterGGA mitspielen.

Theoretisch könnten auch noch weitere Provider mitmischen – aufkosten von TV-Programmen (dann würde es eng); mit zwei Providern ist das grobe Problem aber abgefangen.

Die einzige Frage ist, ob die notwendigen Kanäle dann nicht dem tollen neuen (noch nicht aufgeschalteten) QL-Diensten in die Quere kommt ... Eigentlich müßte noch genügend Platz im Netz vorhanden sein.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 23. September 2014, 19:40:22
NB: die superprovisorische Verfügung der InterGGA ist ja ein zahnloser Tiger: die Improware darf also nicht einige InterGGA-Adressen in "@kabelbinningen.ch" oder @breitband.ch überführen ... Muß sie ja auch gar nicht – aber es ist ihr wohl nicht verboten worden, diese in irgend eine andere (noch nicht genannte) Domain überzuführen ...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 24. September 2014, 12:16:27
Die Sache bzgl. Mindestvertragsdauer und Preisverdoppelung ist doch etwas vertrackter als erwartet ...

Ich hab' mich mal fachkundlich beraten lassen und die Klauseln bei QL und InterGGA mal etwas im Detail auseinandergenommen.

Dort steht unter "Preise und Bestimmungen" u.a.: Mit der Einführung der interaktiven Dienste gelten die ab dann publizierten Produktleistungen und Preise.

Beurteilung: auch wenn die Preise nicht konkret genannt würden, würde der Kunde ja einen Vertrag erhalten, in dem die Zeit danach auch eingeschlossen sei – und maßgeblich sei ohnehin das, was im Vertrag stehe. Ein Richter würde die Ansicht, "das sei ja sowas wie ein fehlender Preis im Schaufenster" nicht gelten lassen, da im Vertrag der Preis dann ja erwähnt sei – und maßgebend sei das, was im Vertrag stehe; der Kunde müsse eben lesen und wissen, was für Verträge er unterschreibe.

Bei den Internet-Abos steht in der Klausel der Mindestvertragsdauer: Für alle neuen Abos gilt: Abo-Mindestvertragsdauer 12 Monate inklusive 3 Monaten Kündigungsfrist.

Das dürfte soweit klar sein ... spitzfindig wird's aber bei den Kombi-Angeboten: Für alle neuen Abos gilt: Abo-Mindestvertragsdauer nach Ablauf der Promotionszeit 12 Monate inklusive 3 Monaten Kündigungsfrist. Die Promotion gilt für Bestellungen von Neu- und bestehenden Kunden bei Erstabschluss des entsprechenden Produkts.

Das heißt im Endeffekt: der Kunde erhält eine "Promotionszeit" von 6 Monaten zum halben Preis – und erst, wenn die abgelaufen ist, fängt die Mindestvertragsdauer an zu laufen. Faktisch heißt das also eine Mindestvertragsdauer von 18 Monaten! Eine Kündigungsmöglichkeit innerhalb der Promitionszeit sei weder vorgesehen, noch möglich. Die Formulierung sei soweit klar (man müsse sie nur richtig zu interpretieren wissen!) und der Preis sei im Vertrag erwähnt.

Perfid hier ist, daß zwar mit "12 Monaten Kündigungsfrist" geworben wird, diese faktisch dann aber auf 18 Monate ausgedehnt wird. 12 Monate zu schreiben und im Endeffekt 18 Monate daraus zu machen, erachte ich als äußerst fragwürdig ...

Beides sei kein sichtbarer Verstoß gegen die PBV.

Meine Meinung: Äußerst spitzfindige Formulierungen und alles andere als vertrauenswürdige Firma! V.a. ist das das Gegenteil von "transparent – keine versteckten Kosten" (wie das derzeit auf der InterGGA-Seite zu lesen ist).
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: sigma2 am 25. September 2014, 07:06:04
Hat denn jemand schon einen neuen Vertrag erhalten? Ich habe nur eine Bestellbestätigung und darin steht nichts von einer Preiserhöhung nach dem 7. Monat.

Ich bin der Meinung, dass es der ursprüngliche Plan der InterGGA war, die Preise massiv zu erhöhen. Nun wurde sie aber von der Berichterstattung und der Kritik sowie durch den Austritt von Binningen auf dem kalten Fuss erwischt.

Da die InterGGA keine klaren Aussagen zu den Preisen macht, ist es schwer zur Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Die jetzt publizierten Preise, die genau der Hälfte der Quickline-Preise entsprechen, sind natürlich sehr attraktiv.

Die Bemerkung auf der Homepage, dass mit der Einführung die dann publizierten Preise gelten, ist nach meiner Meinung juristisch angreifbar. Die Gerichte tendieren heute dazu, Klauseln, die es einem Vertragspartner ermöglichen, die Vertragsbedingungen eines laufenden Vertrags grob einseitig zu seinen Gunsten zu verändern (und nichts anderes ist eine massive Erhöhung der Preise), unzulässig sind, auch wenn sie in den AGB enthalten sind.

Wie macht man eigentlich eine Anfrage an den Gemeinderat? Kann ich das als Einwohner jederzeit tun?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: sigma2 am 25. September 2014, 07:43:20
Heute wieder ein Artikel in der Printausgabe der Baz: "Die Intergga verliert vor Gericht". Der Providerwechsel muss auf den 1.1.2015 verschoben werden.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 25. September 2014, 08:39:54
Hat denn jemand schon einen neuen Vertrag erhalten? Ich habe nur eine Bestellbestätigung und darin steht nichts von einer Preiserhöhung nach dem 7. Monat.

Ich bin der Meinung, dass es der ursprüngliche Plan der InterGGA war, die Preise massiv zu erhöhen. Nun wurde sie aber von der Berichterstattung und der Kritik sowie durch den Austritt von Binningen auf dem kalten Fuss erwischt.

Da die InterGGA keine klaren Aussagen zu den Preisen macht, ist es schwer zur Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Die jetzt publizierten Preise, die genau der Hälfte der Quickline-Preise entsprechen, sind natürlich sehr attraktiv.

Die Bemerkung auf der Homepage, dass mit der Einführung die dann publizierten Preise gelten, ist nach meiner Meinung juristisch angreifbar. Die Gerichte tendieren heute dazu, Klauseln, die es einem Vertragspartner ermöglichen, die Vertragsbedingungen eines laufenden Vertrags grob einseitig zu seinen Gunsten zu verändern (und nichts anderes ist eine massive Erhöhung der Preise), unzulässig sind, auch wenn sie in den AGB enthalten sind.

Wie macht man eigentlich eine Anfrage an den Gemeinderat? Kann ich das als Einwohner jederzeit tun?


Die Preiserhöhung wird kommen, die jetzigen Preise sind ein Willkommensangebot gültig bis 30. Juni 2015, siehe neues Dokument der interGGA: http://www.intergga.ch/images/interGGA_Gemeinden_bekr%C3%A4ftigen_den_eingeschlagenen_Kurs.pdf

Solche Vertragsklauseln sind schon angreifbar, das ist aber nicht unsere Aufgabe, da sollen sich die der interGGA angeschlossenen Gemeinden darum kümmern, die haben uns das ja auch eingebrockt.

Klar kannst Du dich an den zuständigen Gemeinderat wenden, schau auf der Website Deiner Gemeinde, da findest Du Kontaktinformationen. Wenn es in der Gemeinde einen Einwohnerrat gibt wären auch das Ansprechpartner.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: mads am 25. September 2014, 09:21:09
was folgt ist eine vermutung von mir:
bei der ganzen angelegenheit ist nicht quickline das problem, sondern alleine intergga. die lockvogelpreise bei quickline sind nicht extra für den übertritt von intergga in die welt gesetzt worden. sie waren schon letztes jahr so publiziert. deshalb dürfte wohl quickline gesagt haben: intergga - ihr seid willkommen - zu unseren konditionen.
und dann hat der vr von intergga die verschleierungsaktionen begonnen. denn die negativen reaktionen wären wohl damals schon los gegangen, wenn von anfang an mitgeteilt worden wäre, dass:
- die anzahl der freien tv-station reduziert wird
- der inet-anschluss teurer wird
- die kombis von improware so nicht erhältlich sind
etc
und vorallem, wenn man die benutzer dann noch gefragt hätte, ob sie das so wollen!

das problem liegt also hier in der region (und nicht in biel) - und die ganzen gemeindevertreter spielen mit oder wurden über den tisch gezogen. aber keiner will das zugeben.

nach all dem öffentlichen gelaber weiss ich immer noch nicht, was mich mein inet-anschluss ab dem 3. quartal 15 kostet!  >:(
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 25. September 2014, 09:35:25
Also Quickline ist mit von der Partie, die wollten die interGGA Kunden bzw. unsere Kohle. Das ganze Kommunikationsdebakel hat ganz klar die interGGA zu verwantworten, die Geschäftsleitung, der Verwaltungsrat und auch die angeschlossenen Gemeinden. Unklar ist wer über das TV-Sender Grundangebot entscheidet und die Preise für Internet bestimmt, immerhin bleibt das 9.90 Abo bestehen.

Solche Einführungsaktionen macht doch jede Firma, auch bei Improware gibts jeweils am Jahresende die Weihnachtsaktion für Neukunden.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 25. September 2014, 09:39:55
Heute wieder ein Artikel in der Printausgabe der Baz: "Die Intergga verliert vor Gericht". Der Providerwechsel muss auf den 1.1.2015 verschoben werden.

Der Artikel ist online: http://bazonline.ch/basel/land/InterGGA-verliert-vor-Gericht/story/13285427

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 25. September 2014, 10:02:42
Daß das Fr. 9.90er Abo über die Einführungszeit hinaus bestehen bleiben wird, ist wohl äußerst fraglich; denn vergleicht man das mit ADSL, so kostet das bei der Swisscom Fr. 34.– und anderswo kommt man nicht unter Fr. 45.– zu einigermaßen brauchbar schnellem Internet ... Würden nun viele Kunden ein Fr. 9.90er-Abo lösen, so hätte die InterGGA längerfristig wohl ein finanzielles Problem – und es ist wohl absehbar, daß das Fr. 9.90er Abo nicht nur demnächst wohl nicht mehr erhältlich sein wird, sondern daß die InterGGA die Kunden mit so einem Abo längerfristig auf etwas höheres treiben oder loswerden will ...

@sigma2: ich will nicht unterstellen, daß die InterGGA einfach nur auf Abzocke aus ist. Meineserachtens sitzen dort aber die falschen Leute in den Chefsesseln – nämlich Sauriertypen, die nur auf Größe aus sind und davon ausgehen, daß sie immer nur das beste anbieten müssen, obwohl ein Großteil der Kundschaft mit einem nicht ganz so großen, dafür aber seriösen Brötchen mehr anfangen kann.

Wieviele Kunden wollen unbedingt "quadruple play" (oder gar "quintuple play") und das ganze Multimediagedöns – sprich: alles vom selben Provider, so daß wenn der mal ein Problem hat, daß sie vollständig von jeglicher Kommunikation abgeschnitten sind? Ich glaube nicht, daß allzuviele auf sowas erpicht sind; denn v.a. im Mobilfunkbereich gibt es viele interessante Angebote – und wenn man zwei oder noch mehr Provider kombiniert (auch prepaid), fährt man viel besser als bei allem aus einer Hand; denn jeder Preisplan hat irgendwelche Pferdefüße mit teuren Anteilen – neben den günstigen; kombiniert man die geschickt, hat man mehr davon.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: hmarck am 25. September 2014, 10:31:14
Klar liegt das Problem bei interGGA AG.

Nirgends sonst.

was folgt ist eine vermutung von mir:
...

das problem liegt also hier in der region (und nicht in biel) - und die ganzen gemeindevertreter spielen mit oder wurden über den tisch gezogen. aber keiner will das zugeben.

nach all dem öffentlichen gelaber weiss ich immer noch nicht, was mich mein inet-anschluss ab dem 3. quartal 15 kostet!  >:(
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Stephan am 25. September 2014, 10:47:49

Wieviele Kunden wollen unbedingt "quadruple play" (oder gar "quintuple play") und das ganze Multimediagedöns – sprich: alles vom selben Provider, so daß wenn der mal ein Problem hat, daß sie vollständig von jeglicher Kommunikation abgeschnitten sind? Ich glaube nicht, daß allzuviele auf sowas erpicht sind; denn v.a. im Mobilfunkbereich gibt es viele interessante Angebote – und wenn man zwei oder noch mehr Provider kombiniert (auch prepaid), fährt man viel besser als bei allem aus einer Hand; denn jeder Preisplan hat irgendwelche Pferdefüße mit teuren Anteilen – neben den günstigen; kombiniert man die geschickt, hat man mehr davon.

Gerade bei Mobilfunkangeboten gilt: Genau hinschauen, lesen und informieren. Leute die ein Handy öfter brauchen und mehr telefonieren, fahren mit einem Abonnement etvl. besser als mit Prepaid. Prepaid ist besonders dann interessant, wenn man zwar ein Handy hat/braucht, aber damit nicht viel kommuniziert. Der Verbrauch ist meist sehr individuell und kann selten mit einem "guten Abo" gedeckt werden. Personen die viele SMS schreiben, haben herzlich wenig davon wenn man im Quadruple-Abonnement 5000 Freiminuten für Gespräche hat. Am besten ist allerdings wenn man sich selber fragt was man braucht (Gratis-SMS, Freiminuten, Surf-Flatrate etc..) und was nicht. Hierzu sollte man sich dann beim jeweiligen Mobilfunkanbieter informieren und am besten beraten lassen. Ich selber fahre am besten mit einem Prepaid-Angebot und habe pro Monat knapp 7.- CHF Kosten  :D
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 25. September 2014, 11:46:13
Ich selber fahre am besten mit einem Prepaid-Angebot und habe pro Monat knapp 7.- CHF Kosten  :D

Hehe – genau das ist es ja! Ich sag' ja nicht, daß eines davon ein Postpaid-Abo sein darf oder soll ... aber die eierlegende Wollmilchsau gibt's nirgends!

NB: ich fahre am besten mit
a) einem äußerst günstigen (heute nicht mehr erhältlichen) postpaid-Abo für Anrufe auf denselben Mobilfunkprovider
b) einem Prepaid von einem anderen Provider für sonstige Anrufe in die Schweiz
c) einem dritten Prepaid nur für Anrufe ins europäische Ausland
d) daß ich dort im Ausland dann auch eine dortige Prepaid-Karte habe (u.a. auch um günstig ins Netz zu gehen), versteht sich von selbst ...

NB: a) meist unter Fr. 12.–/Mt; b) alle paar Monate Fr. 10.– aufladen; c) da reichen Fr. 10.– mehr als ein Jahr; d) da reichen 15€ meist länger als ein Jahr ...

Ich gebe klar durch, auf welcher Nummer ich erreichbar bin; und wenn ich im Ausland bin, bin ich dann unter dortigen Kollegen zusätzlich unter der dortigen Nummer erreichbar.

NB: für etwas gibt es ja Mobilfunkgeräte mit mehreren SIM-Karten :)

All das zusammen kann mir KEIN Provider in einem Paket bieten ... :P
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: mads am 25. September 2014, 17:21:59
etwas mehr klarheit - neue auf der intergga website!
zu den publizierten preisen für internet gibt es noch den zusatz:

Preise und Bestimmungen:
Kunden, welche sich frühzeitig für den Abschluss eines neuen Angebots entscheiden, profitieren von günstigen Willkommenskonditionen. Diese Preise gelten bis zum 30.Juni 2015. Nach Ablauf dieser Promotion gilt für alle Kunden die normale Quickline-Preisstruktur, welche im ganzen Quickline-Verbund die gleiche ist.
Die Preise verstehen sich exklusive Kabel-TV-Grundgebühren der Kabelnetzunternehmen. Preis- und technische Änderungen vorbehalten.

jetzt kann jeder entscheiden, ob er das mitmachen will oder sich einen anderen provider sucht.

als nächstes kommen jetzt die gemeinden in die feuerlinie. ich habe erfahren, dass bis anhin improware ca. 20% der gebühren an die gemeinden zurück gegeben hat. neu wären es 50% gewesen (deshalb die zahlen von binningen). quickline offeriere 63%! deshalb wohl auch der wunsch der meisten gemeinden, auf unsere kosten mit quickline zu gehen.
nur kommt das ganze wohl einer versteckten steuererhebung gleich, wenn die rückfliessenden beträge nicht in die gga-kassen gehen. wenn sie aber in die gga-kassen gehen, werden diese wohl "überlaufen" und so müssten eigentlich die beiträge massiv reduziert werden!  muss wohl weiterverfolgt werden.

und der vr von intergga müsste nach dem schlamassel wegen unfähigkeit oder inkompetenz zurücktreten bzw abgewählt werden.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: sigma2 am 25. September 2014, 18:06:25
Also wurden wir vom der InterGGA nach Strich und Faden belogen. Und jetzt ist auch klar, weshalb die InterGGA mit den Preisen nicht rausrücken wollte. Eine Drecksbande ist das.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Appe am 25. September 2014, 18:19:48
Das ist ein Skandal.
Das müsste irgendwie an die Öffentlichkeit. Aber wie?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 25. September 2014, 18:47:51
Und wie auch schon ist das ganze äußerst durchschaubar: da die InterGGA gegen die Improware vor Gericht verloren hat, dürfen die QL-Angebote erst ab 1. Jan. 2015 aktiv werden. Laut QL-AGB* beginnt die Mindestvertragszeit aber erst nach Ablauf der Promotionszeit – d.h. im Endeffekt: wer ein QL-Abo abschließt, kann dieses nicht vor 30. Juni 2016 künden!!!

* Ob die Klausel, daß die Mindestvertragsdauer erst nach Ablauf einer vergünstigten Promotionszeit beginnen soll, überhaupt zuläßig ist, müßte wohl juristisch geklärt werden; ich halte sie schlicht für "nicht wirksam" und nichtig (aber: IANAL!)!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 29. September 2014, 21:05:30
Und nun ist auch offiziell, daß das Fr. 9.90er-Abo nur noch bis Ende Januar erhältlich sein wird ...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 29. September 2014, 21:17:37
Das war ja zu erwarten, mit diesem Abo macht Quickline zuwenig Profit, danach dürfen Gelegenheitssurfer CHF 35.-- im Monat abdrücken. Was haben sich da unsere sogenannten "Volksvertreter" gedacht als sie diesem Deal zugestimmt haben ?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 29. September 2014, 21:36:29
Und der neueste Furz: bei den Mobilfunk-"Budget"-Abos ist die Mindestvertragsdauer mit "Ausdauer" bezeichnet ...

Die versuchen wohl auszuloten, wie weit sie bei der Preisbekanntgabe-Desinformation gehen können, bis sie bzgl. PBV auf die Fresse fliegen ...

Verachtenswerter Laden!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 29. September 2014, 22:00:50
Hier etwas historisches wie das alles angefangen hat, Interpellation von Beat Böhlen in Reinach: http://www.reinach-bl.ch/wAssets/docs/ER-Unterlagen/410.-ER-Sitzung-vom-121119/Interpellation-689.pdf und hier die Antwort: http://www.reinach-bl.ch/wAssets/docs/ER-Unterlagen/411.-ER-Sitzung-vom-121210/Antwort-Interpellation-689.pdf

Interessant sind die Antworten des Gemeinderates Reinach bzw. des Verwaltungsrates der interGGA zur Beibehaltung des unverschlüsselten TV-Sender Grundangebots sowie der 9.90 Abos. Wie heisst es so schön, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern ...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: mads am 30. September 2014, 10:55:31
man hat uns mit haut und haaren an quickline verkauft!

wenigstens sind nun die infos auf der intergga-website so, dass man weiss, was das ganze ab 1.7.15 kosten wird. es ist nun auch klar, dass die preise von quickline gelten werden - ausser für das chf 9.90 angebot (wie lange wohl?).

ich bin gezwungen, die kröte zu schlucken, wenn ich die inet-geschwindigkeit behalten will. bei uns gibt es leider noch keine verfügbarkeit von glasfaser. dornach scheint da auf dem richtigen weg zu sein. die bestellen wenigstens schon mal eine studie zu ftth. das müssten eigentlich alle gemeinden tun - und dann muss freie providerwahl auch möglich sein.

ich habe von meiner gemeinde aufklärung über die neue rechtliche situation verlangt - auch was die anbindung an quickline betrifft. mal sehen, ob da was kommt.

es wird uns wohl nicht gelingen, vor eintreten des wechsels etwas an der neuen konstellation zu ändern. ich sehe keine möglichkeit, eine "massenbewegung" auf die beine zu stellen. die meisten betroffenen benutzer interessiert das ganze doch nicht. sie sind froh, wenn alles weiterläuft nach dem 1.1.15. aber wir müssen den druck auf die gemeindevertreter aufrecht erhalten und ihnen klar machen, dass diese neue situation für uns nicht aktzeptabel ist.

weiss jemand, wie eine website konzipiert sein muss, um virtuelle unterschriften zu sammel - analog avaaz.org - einfach nur in der region der intergga?

steter tropfen höllt den stein.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 30. September 2014, 11:32:33
... heute in der BaZ ist ein ganz interessanter Artikel (der ist noch nicht online) ...

NB: was auf der InterGGA-Website NICHT steht: die Mindestvertragsdauer läuft bis 30.06.2016 – da laut QL-AGB diese erst mit Wirksamkeit es vollen Preises beginnt ... und das Fr. 9.90-Abo wird nur noch bis 31.01.2015 erhältlich sein (das steht hingegen schon auf der InterGGA-Website) ...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 30. September 2014, 17:51:21
ist online: http://bazonline.ch/basel/land/So-bringt-die-InterGGA-Gemeinden-um-Millionen/story/23555325
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: mads am 30. September 2014, 18:09:49
wenn ich nach einem grund für den wechsel gefragt habe, wurde immer der verlust an abonnenten genannt, weil improware die neue technik nicht liefern könne oder wolle. wenn der artikel stimmt, dann hat sich die zahl der abos aber in die andere richtung entwickelt. was stimmt nun wirklich?

ich will endlich zahlen auf dem tisch sehen - und da sind nun mal die gemeindevertreter als aktionäre gefordert. also müssen wir denen einheizen, dass überhaupt etwas geschieht. wäre doch ein traktandum für die nächste gemeindeversammlung: einsicht in den jahresbericht von intergga und auflistung der an die gemeinde geflossenen provisionen von intergga.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 06. Oktober 2014, 10:05:08
Neue Infos auf der Website von Therwil:
http://www.therwil.ch/dl.php/de/542eae6906e98/Uebersicht_zur_Kommunikation_der_interGGA.pdf
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: freakinvibe am 07. Oktober 2014, 13:20:21
Folgendes Email von Improware ist heute eingetroffen:

interGGA und ImproWare teilen gemeinsam mit:

In einer Mediation vom 3. Oktober 2014 haben sich die interGGA und die ImproWare darauf geeinigt, gemeinsam die angekündigte Umstellung im besten Interesse der Kundinnen und Kunden vorzubereiten und abzuwickeln. Die weiteren Schritte werden gemeinsam geplant. interGGA und ImproWare bedauern die eingetretene Verunsicherung aufgrund der bisher nicht optimalen Kommunikation und Medienberichterstattung. Wir werden Sie jedenfalls rechtzeitig über weitere Schritte und Einzelheiten informieren. Für Sie als Kundin oder Kunde ist keine Kündigung nötig. Diese Einigung gewährleistet eine reibungslose Weiterführung der qualitativ und technologisch hochwertigen Versorgung.

Ihr Breitband-Team
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Hässig am 21. Oktober 2014, 17:03:28
Gemeinsam machen wir Druck auf die Gemeinden indem wir die Unterschriftensammlung (Petition/Initiative) unterstützen und fleissig
weiter Unterschriften sammeln.

Unterschriftenblätter kann man unter Dual Provider ch herunterladen.

Benötigt jemand von Ettingen noch Blätter habe ich genügend auf Vorrat.

Tel. 061 751 82 03
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 25. Oktober 2014, 10:26:20
Neuer Artikel in der BAZ: http://bazonline.ch/basel/land/InterGGA-ist-unnoetiges-Monsterkonstrukt/story/15143993
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 27. Oktober 2014, 12:13:26
Artikel in der BAZ zu den Gemeindeversammlungen in Bottmingen und Therwil von letzter Woche:
http://bazonline.ch/basel/land/Abstimmungen-zu-InterGGA/story/14130182
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: mads am 27. Oktober 2014, 14:33:18
in bottmingen scheint eine dame immer noch nicht gemerkt zu haben, für wenn sie das amt ausübt! braucht wohl eine kleine erinnerung!
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Lionel am 04. November 2014, 17:48:49
Ich setze mal hier einen Link ein für die neusten Informationen:

http://www.reinach-bl.ch/de/aktuell/news/meldungen-gemeinde/InterGGA.php?sn=sn45e51cf08893018d8a7b038785fadc

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 04. November 2014, 21:41:43
Danke – das ist dieselbe offizielle Medienmitteilung, die auch schon auf der Website von Pfeffingen (http://www.pfeffingen.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/?action=showinfo&info_id=260220) zu lesen ist. Auf der Dual-Provider-Website (http://www.dual-provider.ch) gibt's einen Kommentar dazu.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 10. November 2014, 20:26:19
Massive Bildstörungen bei allen TV-Sendern, vielen herzlichen Dank an Quickline  >:(

Nachtrag: Ziemlich viele Besucher hier im Forum, mal sehen wie lange es dauert bis das behoben wird, bei Quickline weiss man von nichts: "Im Moment sind keine Störungen bekannt."

Nachtrag 2: 57 Gäste im Forum, ist das ein neuer Rekord ?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Lionel am 11. November 2014, 00:39:30
Massive Bildstörungen bei allen TV-Sendern, vielen herzlichen Dank an Quickline  >:(


Bereits am Sonntagabend um etwa die gleiche Zeit gab es eine kurze Zeit solche Störungen.

Diesmal jedoch wurde es mir zuviel des Guten. Die Nachfrage bei Saphir-Group hat dies bestätigt für etwa 6 betroffene Gemeinden, Dauer unbekannt!  -  Eine üble Zumutung zur besten Sendezeit!

Wurde da wohl etwas experimentiert und "rumgeschraubt"??  ???
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 11. November 2014, 11:57:18
Hehe ... und da ist es sogar noch angenehmer, analog zu schauen ... zwar ein etwas verwaschenes Bild (wenn der TV so nebenher läuft, reicht das), aber weder Bildaussetzer, noch Blöckchenbildung ... :D
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 12. November 2014, 16:34:37
Mitteilung der Gemeinde Pfeffingen, Schuld am Ausfall des TV-Signals war Quickline bzw. deren Zubringer, das ist die Digital Cable Group, ist natürlich auch mit Quickline verbandelt. Auf der interGGA Website wird lediglich von der Störung berichtet, nicht wer dafür verantwortlich ist.
http://www.pfeffingen.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/?action=showinfo&info_id=261162


Wer nochmal hat gesagt mit Quickline wird alles besser ?
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 07. Dezember 2014, 10:58:57
Artikel der BZ vom 6. Dezember ist online:
http://www.bzbasel.ch/basel/baselbiet/rebellion-geplant-kritiker-der-kabelnetz-betreiberin-gehen-in-die-offensive-128631886

Zum Kommentar von Emanuel Van Rohr:
Jeder bessere TV kann heute eine Sendung auf USB-Festplatte aufzeichnen, Pause-Taste und Zurückspulen gibts auch, und das ohne monatliche Kosten. Schon mal was von HbbTV gehört ? Kann auch jeder bessere TV, das Angebot wird laufend ausgebaut und ist umsonst.
Die Kunden von morgen sind die heutigen Jugendlichen, und die brauchen dieses Triple- und Quadruple-Play schon gar nicht, die wollen alles via Internet und dazu brauchts eben einen schnellen Internetzugang zu einem guten Preis und das hat Improware.
Wer den schnellsten Provider der Welt als technisch äusserst rückständigen Betrieb bezeichnet ist natürlich der Fachmann überhaupt.

Um nicht zu kapieren wer in dieser Providerwechsel-Posse wessen Marionette ist muss man schon reichlich naiv sein.

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Kakadu am 07. Dezember 2014, 15:24:41
Dieser "Emanuel van Rohr" ist doch eine Sockenpuppe ... ich verreiß' den mal:

1.  ImproWare = technisch rückständig:
– bei der ImproWare läuft Zeitversetzt-TV nach dem neuesten Standard (DOCSIS-basiert), bei der QL ist das noch nicht betriebsfähig ...

2. TV-on-demand & Zeitversetzt-TV:
– gibt's bei der ImproWare – seit Jahren; nur will das die InterGGA nicht in ihrem Netz haben ...

3. Homepage sei nicht genügend Klicki-Bunti ...
– immer wieder von neuem: je mehr Animation, desto weniger Substanz steckt dahinter ...

4. Gratis-Sender
– wie wenn es nur darum ginge – aber das ist alles andere als nix! PayTV geht definitiv ins Geld!

5. nur andere Sprachen:
– der Schreiberling ist ein Ausländerfeind, der nicht über den Tellerrand blicken kann ...

6. Unterstellung, ImproWare stecke dahinter
– wenn der Schreiberling unterstellt, daß die ImproWare hinter dieser politischen Aktion stecken soll, so soll der das bitte gesfälligst nachweisen!

7. Nutznießer sei nur die ImproWare ...
– wie wär's, wenn sich der Schreiberling mal mit der Materie befassen würde? Das Anliegen ist politisch (Mitsprache bei der Providerwahl) und nicht Firmenbezogen.

8. ... kindisch so was ...
– der Schreiberling soll doch mal aufzeigen, wie er konkret die Abhängigkeit von 12 Gemeinden vom 5-köpfigen Gremium eines Verwaltungsrats aufheben will.

9. ... Marionetten der Improware ...
wer ist hier wessen Marionette? Wohl der Schreiberling die der QL

10. ... schon auf Quickline gewechselt ...
– ist ein klarer Vertragsbruch, da die QL-Abos vor Ende Jahr noch nicht aufgeschaltet werden dürfen.

11. ... neue Angebote ...
– ... die noch gar nicht laufen ...

12. ... zeitgemäß ...
– ... für den Schreiberling ist Abzocke also zeitgemäß ... jaja

Fazit: der Schreiberling ist eine (wohl bezahlte) Sockepuppe der QL ...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Lokutos am 07. Dezember 2014, 16:59:53
Ich hab nun bereits 3 mal per email versucht eine SCHRIFTLICHE Antwort zu erhalten zur umstellung,
Jedes Mal wird angerufen, wenn ich dan sage danke für die auskunft aber ich möchte es schriftlich wird mir dies versprochen aber bisscher habe ich noch nie eine Antwort erhalten...

Ich frage mich wofür die das Support team aufbauen wenn sie eh nix beantworten?


Zumal sie auf dem Formular ja "E-Mail" anbieten

http://www.intergga.ch/umstellung-zu-quickline/formular.html
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Lokutos am 07. Dezember 2014, 19:53:42
Was mir so nebenbei auffällt,
Die Quickline betreibt ja seit neuem ein Rechenzentrum in Pratteln...

Die Intergga Webseite ist wenn ich das richtig sehe nicht mal in der Schweiz gehostet sondern in Deutschland bei Hetzner.de
da würde es mir doch wieder lieber gefallen wenn die daten bei der Improware blieben in der Schweiz...

Leider ist der webhosting server den Sie da haben zu gross als das ich den mal so einfach down nehmen könnte...
aber da ich den Hetzner support kenne hab ich da noch ein paar ideen...
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Janus am 08. Dezember 2014, 17:46:02
Neues von der interGGA Website, folgende Information wurde heute aufgeschaltet:

Schauen Sie jetzt in Ihren Briefkasten

Ab Dienstag, 09. Dezember 2014, erhalten alle Haushalte im Verbreitungsgebiet der interGGA Informationen zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der Umstellung zum neuen Serviceprovider Quickline zugestellt. Gerne dürfen Sie sich auch in unserer attraktiven Produkt- und Preisliste informieren und sich ein Bild von unserem Produktportfolio machen.

Ein kurzer Hinweis: im Anschreiben hat sich ein Druckfehler eingeschlichen: das Angebot «Internet Light» weist keine Cloud von 5GB aus. Die Angaben in der Produkt- und Preisliste sind korrekt.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeitenden im Shop persönlich oder im Kundendienst telefonisch oder via E-Mail sehr gerne zur Verfügung.


Nachtrag vom 9. Dezember: Die Mitteilung ist wieder weg.
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: freakinvibe am 09. Dezember 2014, 09:14:18
Was für ein Chaos, vor einigen Wochen hiess es noch, man werde im Januar 2015 informiert und es werden einem dann die neuen Vertragunterlagen zugestellt. Nun wollen sie wohl schneller machen.

Ich warte schon auf das nächste unverständliche und unklare Schreiben in meinem Briefkasten: "Dieser Umzug ist ganz einfach...."
Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: Lionel am 10. Dezember 2014, 15:33:04
Diese Informationen von InterGGA AG sind bereits im Briefkasten "gelandet". Obwohl im ganzen Umkreis die Fragen zum Providerwechsel noch ungeklärt sind, wird munter dazu geworben den Übernahmevertrag mit Intergga/Quickline doch jetzt schon abzuschliessen.
In Reinach ist die Initiative eingereicht und wird voraussichtlich im Einwohnerrat im Januar traktandiert werden.
Die rechtliche Situation scheint mir so recht diffus vor unklarem Hintergrund. Meinerseits denke ich - abwarten und Tee trinken. Einfach umzustellen auf Quickline ist meines Erachtens klar rechtsmissbräuchlich, weil ein Verfahren hängig ist.

Titel: Re: Problem InterGGA
Beitrag von: freakinvibe am 10. Dezember 2014, 16:03:48
Macht keinen Sinn, jetzt schon umzustellen. Es wird ja erwähnt, dass man im Januar einen neuen Vertrag zugeschickt bekommt.

Natürlich will die InterGGA, dass möglichst viele schon jetzt wechseln.

In dem gestern zugestellten Schreiben ist auch gar kein Angebot dabei, was auf mich passen würde, da ich ein Commerce Abo bei Improware habe mit festen IP Adressen / 24 Stunden Support etc.

Ich denke, man kann in Ruhe den Januar abwarten und dann mal schauen was passiert.