Autor Thema: Problem InterGGA  (Gelesen 45003 mal)

Offline Appe

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Problem InterGGA
« am: 10. September 2014, 17:11:54 »
Ich bin ein unglücklicher Einwohner aus Oberwil, der ziemlich sauer ist auf den Oberwiler Gemeinderat, welcher bei dieser InterGGA-Sauerei mitmacht und zudem noch massgeblich daran beteiligt ist.

Im Weiteren bin ich mir die Alternativen am überlegen. Bin aber u.a. durch das Infochaos der InterGGA etwas überfordert.
Wie ist das: Kann man nach dem 01.12.2014 immer noch Internet/Telefon über ImproWare beziehen?

Offline Stephan

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #1 am: 10. September 2014, 17:35:26 »
Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist nichts davon bekannt, dass sich Oberwil von der InterGGA trennen möchte.
Da Binningen bisher die einzige Gemeinde ist die sich von der InterGGA trennt, wird es höchstwarscheinlich nicht möglich sein, die Internet und Telefondienste in den anderen Gemeinden über die Improware laufen zu lassen.

Konkret heisst dies: Ab dem 1. Dezember 2014 ist es also zwingend nötig, das Internet/Telefon über die Firma Quickline zu beziehen.
Als Alternative kommt jedoch noch ein Swisscom oder Sunrise Anschluss (falls verfügbar) in Frage.

Offline Appe

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #2 am: 10. September 2014, 17:39:14 »
Danke für die Info.
Noch ein Frage: Muss man denn bei ImproWare kündigen, oder wird man einfach automatisch auf den neuen Anbieter umgestellt?

Offline Stephan

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #3 am: 10. September 2014, 17:43:22 »
Diese Frage kann ich (noch) nicht genau beantworten.

Eine Kündigung des Improware Vertrags wird jedoch nicht nötig sein... wie reibungslos der Übergang jedoch ist, steht noch in den Sternen. Zu beachten ist auch: Es wird höchstwarscheinlich neue Hardware (Modem, Router) benötigt.

Offline Appe

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #4 am: 10. September 2014, 17:47:54 »
Ja, das glaube ich auch. Jedoch wohl ohne mich. Ich finde das Ganze eine rechte Sauerei und werde wohl wechseln. Ist mir immer noch lieber, wo anders mehr zu bezahlen als bei dieser Sauerei mitzumachen.


Offline freakinvibe

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #5 am: 10. September 2014, 18:14:55 »
Ab dem 15. September will InterGGA auf ihrer Home Page genauer informieren.

So wie ich es verstanden habe, wäre es möglich, bei der Improware zu bleiben, aber Internet und Telefon kämen dann via ADSL/VDSL ins Haus, nicht mehr via Kabel.

Die Informationspolitik von InterGGA ist sehr schlecht. Ein Problem, das sie haben ist, dass sie nicht wissen, wer welches Abo hat und dies nun alles erfragen müssen.

Ich wäre froh, Reinach würde es so wie Binningen machen, aber davon kann man wohl nur träumen.

Offline mads

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #6 am: 11. September 2014, 09:49:36 »
so wie es aussieht, gibt es in jeder gemeinde leute, die mit der neuen situation nicht einverstanden sind. wenn dieser umstand aber nur hier im forum bekannt gemacht wird, dann hat das wohl sehr wenig wirkung. vielleicht hilft es, wenn die verantwortlichen in den gemeinden per post oder email mit dem unmut der betroffenen konfrontiert sind. im moment gehen sie ja davon aus, dass alles zum besten bestellt ist - vielleicht nach den pressemitteilungen der letzten tage ein bisschen weniger!! ;D

also - herausfinden, wer der oder die intergga-verantwortliche in der gemeinde ist und kontaktieren.


Offline Kakadu

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #7 am: 11. September 2014, 14:08:18 »
Im Januar wurde konkret die Gemeinde Oberwil angfragt, ob ein Verbleib bei der Improware möglich sei. Die Antwort nach gut einem Monat (von der Gemeindepräsidentin und dem Gemeindeverwalter unterschrieben) war ähnlich, wie von der InterGGA auch argumentiert wird (ohne Numerierung; diese dient hier nur, um das besser kommentieren zu können):

1 – für die Internet- und Telephone-Abonnemente gäbe es die verbindliche Aussage des neuen Providers Quickline, daß bestehende Abonnemente (v.a. jenes zu Fr. 9.90) zum bisherigen Preis weitergeführt werden könnten.
2 – die Anzahl der freien HD-Sender würde nicht wesentlich geändert.
3 – die Improware würde bis heute (das war stand Januar 2014) keine neuen Dienste anbieten, obwohl dies von einer steigenden Anzahl Abonnenten gewünscht würde; entsprechend viele Kunden hätte die InterGGA in den vergangenen Jahren verloren (an SwisscomTV/SunriseTV); der Wechsel von Improware zu QL würde vor diesem Hintergrund erfolgen. (NB: im Interims-Shop wurde von InterGGA argumentiert, die Kunden würden ein "all-in-one"-Paket (mit Internet/TV/Telephon/Mobile) wünschen.)
4 – bzgl. dem Verbleib bei der Improware hieß es, daß dies technisch grundsätzlich möglich sei, aber nur für die ganze Gemeinde, was einen Austritt aus dem Verbund bedeuten würde, was vertraglich nicht möglich sei.
5 – parallel unterschiedliche Anbieter im Kabelnetz zu führen sei aus Infrastrukturgründen derzeit nicht möglich; ein allfälliger Ausbau würde die Abonnemente verteuern.

Meine Kommentare:
zu 1): laut InterGGA hält die Preisstabilität nicht länger als bis März 2015 ... somit klarer Bruch des Versprechens.
zu 2): die TV-Geschichten sind hinlänglich bekannt (kein MPEG-2 und kein SD mehr; somit mit vielen Geräten nur noch Ton und kein Bild – viele bisherige Programme gar nicht mehr – viele Programme nun kostenpflichtig – etc.) ... auch hier: klarer Bruch des Versprechens
zu 3): das ganze klingt sehr fadenscheinig, hat nicht nur die Improware inzwischen vieles dessen, was angesprochen war, auch aufgeschaltet – und die Mobilfunkangebote im schweizer Markt sind inzwischen dermaßen zahlreich, daß ein "Quadruple-Play" v.a. auch den Nachteil bringt, von jeglicher Kommunikation abgeschnitten zu sein, wenn mal der Provider ausfällt. ... Des weiteren wird der Providerwechsel selbst auch viele "Abspringer" geben.
zu 4): wenn InterGGA selbst vertragsbrüchig wird, ist ein Vertrag ohnehin infragezustellen und allenfalls sogar hinfällig – und ein Austritt auch rechtlich kein (ernsthaftes) Problem (wie das in Binningen vorgemacht wird).
zu 5): kommt auf den Backbone in der Gemeinde an (sprich: wie die einzelnen GGA-Straßenkästen mit der Zentrale verbunden sind), wie auch auf allfällige "Splitbarkeit in den Kästen"; ließen sich dahingehend allenfalls Signale trennen (oder Leitungen mehrfach ausführen), wäre das auch ohne exorbitanten (aber durchaus nicht zu vernachläßigenden) Aufwand nicht unmöglich, aber wohl schon eher für eine längere Laufzeit anpeilbar.

Was offiziell natürlich verschwiegen wird, ist der Klüngeleifilz der Chefetage; das alles läuft ja ohnehin auf Kosten der Kunden – und die werden sowieso geschröpft.
« Letzte Änderung: 17. September 2014, 17:37:09 von Kakadu »

Offline Appe

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #8 am: 12. September 2014, 09:09:03 »
So, meine Unmutsäusserungen habe ich nun an die Gemeinde Oberwil abgeschickt.
Wird aber wohl leider nichts nützen, da Herr Schenk (Gemeinderat FDP) ja InterGGA Verwaltungsratspräsident ist, und sehr gute Verbindungen zur Leitung von Quickline hat...... Vetterliwirtshaft vom Feinsten :-((

Offline Kakadu

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #9 am: 14. September 2014, 14:02:03 »
InterGGA hat heute ein paar weitere Infos durchtröpfeln lassen – mal schauen, ob sie dieses Versprechen wirklich halten ...

Beim Besuch der Seite kriegt man ein PopUp mit folgendem Wortlaut eingeblendet:

Information zum Serviceprovider-Wechsel
Aufgabe der Gemeinden und der interGGA ist es, moderne Kommunikationsdienste wie TV, Radio, Internet, Telefonie, zeitversetztes TV und mobile Dienste in guter Qualität und zu günstigsten Konditionen zur Verfügung zu stellen.

Nach einem gründlich Evaluationsverfahren hat sich die interGGA für einen Wechsel des bisherigen Serviceprovider „Improware“ entschieden. Der neue Service­provider „Quickline“ stellt ein faires und transparentes Angebot zur Verfügung, das zukunfts­gerichtet und innovativ ist und das Preis-/Leitungsverhältnis des bisherigen Service­providers übertrifft. Der bisher günstigste Internetzugang wird neu für Fr. 9.90 pro Monat ohne Volumenbegrenzung angeboten, ebenso das Internetprofil 5000/500.

Die Eigentümer der interGGA AG begrüssen diesen Entscheid und tragen ihn vor­behaltslos mit. Die interGGA setzt alles daran, den Wechsel zum neuen Service­provider reibungslos durchzuführen. Bis zum 1. Dezember 2014 wird die erforder­lichen Umstellung von Internet und die Telefonie vollzogen. Die Haushalte im Versorgungsgebiet der interGGA wurden in den letzten Tagen darüber infor­miert.

Weitere Informationen zu den Produkten und zum Wechsel zu Quickline finden Sie hier.


Das mit dem Kontingentsfreien Fr. 9.90er-Tarif klingt natürlich interessant (bei der Swisscom kostet sowas Fr. 34.– über ADSL); die Frage ist zum einen, ob der später auch noch neu abgeschlossen werden kann (im Diagramm steht nur "behalten"); wie auch, was mit dem Fr. 25.–er-Tarif passiert (ob der auch kein Kontingent mehr hat; wäre ja schwachsinnig, wenn der noch ein Kontingent behielte ... NB: bei 12.5GB wäre man mit dem auf Fr. 45.– und bei maximalkosten von Fr. 55.– auf 13.75GB). Des weiteren ist die Frage, ob der 25er nicht ab März auf Fr. 35.– (wie QL das anbietet) angehoben wird.

Klare Infos ist etwas anderes (denn auf dem genannten Link steht nichts von einem kontingentsfreien Fr. 9.90er-Tarif und nur das Diagramm mit dem "behalten") – aber genau so lassen sich Versprechen machen, die später nicht mehr eingehalten werden ...
« Letzte Änderung: 14. September 2014, 14:04:19 von Kakadu »

Offline Kakadu

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #10 am: 14. September 2014, 23:35:56 »
Vergleicht man die Improware-Angebote mit den QL-Angeboten (auf die QL-Seiten gehen, irgend ein Angebot mit Internet wählen, eine entsprechene PLZ eingeben (ohne Adressangabe – einfach übergehen), dann erscheinen die dort möglichen Angebote), so sind sie fast durch's Band teurer und schlechter (außer dem für Fr. 9.90-Tarif, der kein Kontingent mehr hat) – teilweise sogar massiv:

Internet:
– 5000/500: bleibt preislich gleich, neu aber ohne Kontingent: Fr. 9.90 (den gibt's aber nur im InterGGA-Gebiet; anderswo bei QL erscheint er nicht (bisher war man bei schon unter 2GB Daten auf maximalen Fr. 45.–)
– 20'000/2000: bei Imp. Fr. 25.– mit 10GB – (ab 13.75GB Fr. 55.–); bei QL Fr. 35.– (d.h. also 40% Preisaufschlag)
– 50'000/5000: bei Imp. Fr. 45.– (ohne Limit), bei QL neu über 10% Preisaufschlag für Fr. 50.–
– 100'000/7000: Preis bleibt gleich bei Fr. 65.–, neu aber 7% weniger Uploadrate (nur noch 100'000/5000)
– 150'000/10'000: bisher Fr. 85.–; neu 5% Preisaufschlag auf Fr. 90.– bei 200'000/10'000

Telephonie allein: bisher 12.– für eine plus 8.– für eine zweite Leitung; neu Fr. 20.– für eine plus Fr. 10.– für eine zweite; das macht zwar eine Preissteigerung 66% resp. 50% in der Grundgebühr; bei QL ist aber eine Flat in alle CH-Netze dabei; und Auslandstarife sind in die Nachbarländer auch wieder über 30% teurer (–.10 statt –.07)

Bei den Kombis sieht's z.T. noch krasser aus:
– Imp. Due Light für nicht ganz Fr. 20.– (mit 5000/500) gibt's nicht mehr, dafür All-in-one-Light für mehr als das doppelte mit weniger als halb so viel Speed (2000/200 für Fr. 40.–): Preissteigerung um über 100% bei einer Leistungseinbuße auf gerade mal 40% des bisherigen.
– Due Standard (Fr. 32.90) gibt's nicht mehr
– Due Eco (50'000/5000) für knapp Fr. 50 wird 20% teurer (All-in-One-Bronze für Fr. 70.–)
– Due Premium (100'000/7000) für knapp 70.– neu als All-in-One-Gold für über Fr. 90.– mit nur 5000 statt 7000 upload): über 25% teurer bei weniger Uploadrate
– Due Power (150'000/10'000 für knapp Fr. 90.–) neu mit etwas mehr speed im DL (200'000), aber ca. 50% teurer (über Fr. 130.–)

Fazit: gerade mal das ganz-günstig-Angebot erfährt eine spürbare Verbesserung (wie lange gibt's das überhaupt noch?), und beim Telephon ist neu eine CH-Flat dabei (das könnte durchaus (positiv) ins Gewicht fallen); alles andere wird z.T. massiv teurer bei zugleich schlechterer Leistung.

Muß man das noch weiter kommentieren?
« Letzte Änderung: 25. September 2014, 15:42:30 von Kakadu »

Offline Kakadu

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #11 am: 17. September 2014, 10:56:40 »
Weitere Infos von heute:

Da InterGGA (offiziell) keine Kundendaten des bestehenden Kundendatenstamms von Improware hat, würden sämtliche Kunden im InterGGA-Gebiet angeschrieben, daß sie zwingend das Improware-Angebot zu künden und ein InterGGA-Abo abzuschließen hätten ...

Des weiteren hat InterGGA inzwischen die neuen Tarife aufgeschaltet – und die sehen eigentlich interessant aus, haben aber mehrere gehörige Pferdefüße:
– Die Preisstruktur ist gültig bis zur Einführung des interaktiven TV‘s und weiterer Dienste. ...
Wenn man die QL-Preise anschaut, entspricht das jeweils genau der Hälfte der dortigen Abos. Der Trick der QL ist es aber nun, viele Angebote mit so einem Preis auszuzeichnen – mit dem kleingedruckten Hinweis, daß sich vom 7. Monat an der Preis verdoppeln würde.
=> mit der obigen Bemerkung ist davon auszugehen, daß die genannten Preise reinste Lockvogelpreise sein werden und danach die normalen (doppelt so hohen) QL-Preise gelten werden. Ein Kündigungsrecht von Seiten des Kunden soll so wohl ausgehebelt werden.

– Mit der Zwangskündigung bei Improware kann natürlich die Mindestvertragsdauer von 12 Monaten bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten einfach durchgedrückt werden. Beginnen tut diese erst noch erst nach Ablauf der Promotionszeit!!! Damit ist die Mindestvertragsdauer faktisch einiges länger als ein Jahr!
« Letzte Änderung: 17. September 2014, 11:03:41 von Kakadu »

Offline Appe

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #12 am: 17. September 2014, 11:04:21 »
Leider sind aber die Angebote con QL immer noch besser als z.B. Sunrise und Swisscom.
In meinem Fall heisst es nun konkret, dass ich (nach einem halben Jahr) gleich viel bezahe, aber nur noch halb so schnelles Internet habe.
Was mich am meisten nervt, sind die Schreiben der InterGGA und der Gemeinden, wo es heisst, dass alle profitieren und dass es ein besseres Preis- Leistungsverhältnis gebe, etc. das ist schlicht und einfach gelogen!

Offline Janus

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #13 am: 17. September 2014, 11:07:48 »
Ich hatte gestern ein Telefonat mit dem interGGA Kundendienst, das sind keine Promo-Preise, die gelten für alle Quickline-Kunden (ausser das interGGA-Light), das wird demnächst auf der Quickline-Website kommuniziert. Wenn das stimmt sind diese Preise konkurrenzlos.

Offline Kakadu

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Re: Problem InterGGA
« Antwort #14 am: 17. September 2014, 11:25:04 »
Es sticht ins Auge, daß diese nun genannten Preise absolut konkurrenzlos sind – aber genau deshalb sind sie eben nicht wirklich glaubwürdig. Lustigerweise entsprechen sie genau dem jeweils halben Preis der offiziellen QL-Angebote ... das läßt tief blicken!

Preispolitik bei der QL ist es bekanntlich auch, Angebote zuerst 6 Monate zum halben Preis anzubieten; man gehe auf die QL-Website und sehe sich die All-in-one-Angebote an. Schaut man dann aber ein Angebot im Detail an, so ist der Preis umgedreht: dick herausgestrichen ist der halbe Preis geannt – mit der Bemerkung, daß ab dem 7. Monat das doppelte zu zahlen sei. Sowas ist nicht nur unehrlich, sondern wohl auch ein Verstoß gegen die Preisbekanntgabeverordnung.

@Appe: nein, zu bezahlst nach einem halben Jahr dann das doppelte (nur ist das derzeit nicht erwähnt); zudem werden die Preise mit Aufschaltung der Zusatzdienste wohl auf das doppelte angehoben werden – mit der genannten Klausel nimmt sich die InterGGA dieses Recht heraus – erst noch, ohne dem Kunden dann eine außerordentliche Kündigungsmöglichkeit bieten zu wollen.

Der perfide Trick ist die tröpfchenweise-Informationspolitik; damit, daß diese nur zwischen den Zeilen stehenden (nicht)Informationen gar nicht dargeboten werden, wähnt sich InterGGA im Recht, die Kunden nach Strich und Faden über den Tisch ziehen zu können.

Was ebenso m.E. klar rechtswidrig sein dürfte, ist, daß die Mindestvertragsdauer erst ab dem Zeitpunkt der Aufschaltung der Zusatzdienste zu laufen beginnen soll.

 

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