Autor Thema: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...  (Gelesen 283755 mal)

Offline ilaible

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Hallo Wrzlbrnft

siehst du, also warst du ja mit dem Internetangebot von Improware erst mal zufrieden, aber nicht mit deren TV Angebot.

Ich persönlich interessiert das TV Angebot gar nicht, sondern eher ein schnelles günstiges Internet,
das will mir aber ausgerechnet InterGGA nicht anbieten.

Wieso InterGGA unbedingt Improware ganz aus dem Netz drängen wollte  und das gute günstige Internet nicht dort lies ist mir noch unklar, aber wird sicher bei der nächsten Verstrickungsuntersuchung hoffentlich klargestellt werden.

Aber irgendwie muss man doch auch deine Sendungen auf anderem Weg empfangen können.
z.B. Sateliten-TV?


Offline mads

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Bei Quickline ging dies selbst bei den Premium-Kanälen problemlos. Teleclub mit seinem vollkommen überteuerten (und trotz allem noch kastrierten) Angebot bindet mich da auch an seine Zwangsbox oder den CI+-Gängelungsstandard. Ich glaube, bei euch technikaffinen Nutzern stoße ich mit diesem Argument sicher auf offene Ohren.  ;) Aus genau diesem Grund bringt mir auch Swisscom TV mit seinem Zwangskästchen exakt gar nichts.

Zitat
mag ja sein, dass Quickline für viel TV-Zuschauer attraktiver ist als Improware
dafür wäre dann ja das DUAL-Provider-System die beste Alternative, damit jeder Kunde wenigstens beim Internetangebot selbst entscheiden kann,
aber laut InterGGA geht dass ja im Netz der InterGGA nicht. - eigentlich schade, zumal es bei anderen Kabelnetzbetreibern seit Jahren funktioniert.

Im reinen Dual-Provider-System wird es auf absehbare Zeit mit der zunehmenden Anzahl an HD-Programmen eng, auch wenn es jetzt noch möglich ist. Ich wäre für ein Modell wie aktuell in Dornach. TV/Radio von Quickline inkl. der parallelen IMP-Zusatzangebote (intertainment-tv für die die's wollen, zusätzlicher Mux mit frei empfangbaren UK- und Italienischen Programmen), jedoch das Internetangebot von ImproWare. Wurde von Anfang Dezember 2014 bis Ende März übrigens auch bei mir in Binningen so praktiziert.


@wrzlbrnft - ein guter beitrag, der ihre seite gut beleuchtet. danke - allemal besser als die trollerei von x....

ich bin nicht sachkundig über die technischen restriktionen für einen dual-provider betrieb. mir scheint aber, dass dornach den richtigen weg geht - man hat ein projekt angekündigt, um abzuklären, wie gross die investitionen für den ftth-ausbau sind. habe aber seither nichts mehr gelesen.

die zukunft ist doch wohl bei glasfaser - aber nicht nur einer faser, sondern mehrere - damit wir dann auch eine providerwahl haben können. bei der heutigen situation haben doch die wenigsten noch vertrauen in die intergga. die haben das sowas von verbockt, dass das gesamte management ausgewechselt werden sollte. infos, wie denn die zukunftgerichtet strategie aussieht, gibt es ja auch nicht.

Offline Kakadu

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@Wrzlbrnft: mit etwas Goodwill könnten problemlos zwei Provider in einem Netz ihre Signale einspeisen – und zwar sowohl Internet, wie auch TV/zeitversetzt-TV.

Du magst "nur noch MP4 und kein MPEG2 und bald auch kein Analog mehr" als Fortschritt bezeichen – ich bezeichne es als kalte Enteignung, da mehr und mehr Geräte, für die mal viel Geld investiert worden war, einfach nur noch auf dem Müll landen (Umweltzerstörung läßt grüßen).

Grundlegend wäre es doch kein Probem, wenn auch TV  von zwei Providern eingespiesen würde. Wer die offenen Programme einspeist, spielt eh keine Rolle; die müssen nicht doppelt eingespiesen werden – und wenn ein zweiter Provider eben noch ein paar zusätzliche PayTV-Pakete einspeisen will, soll er das doch können. Die müssen sich eben absprechen, wer was einspeist. Die PayTV-Gebühren stehen ohnehin nicht den Providern zu, sondern den Programmanbietern.
« Letzte Änderung: 11. April 2015, 22:31:55 von Kakadu »

Offline ilaible

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Off-Topic

1961 wurde offiziell der Analoge Farb TV Standard eingeführt ...

somit ist der Standard nun über 50 Jahre auf dem Markt

3,5 Zoll DD Disketten wurden 1984 auf den Markt gebracht und sind
seit 2005 schon wieder fast verschwunden ->  20 Jahre.

So wird des auch den anderen Digitalen Medien Formaten gehen.

CD, DVD, BlueRay, MPEG-1 (1993) MPEG-2(1995), MPEG-4 (2000), ....




Offline hmarck

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Im reinen Dual-Provider-System wird es auf absehbare Zeit mit der zunehmenden Anzahl an HD-Programmen eng, auch wenn es jetzt noch möglich ist. Ich wäre für ein Modell wie aktuell in Dornach. TV/Radio von Quickline inkl. der parallelen IMP-Zusatzangebote (intertainment-tv für die die's wollen, zusätzlicher Mux mit frei empfangbaren UK- und Italienischen Programmen), jedoch das Internetangebot von ImproWare. Wurde von Anfang Dezember 2014 bis Ende März übrigens auch bei mir in Binningen so praktiziert.

Übrigens - viele wissen das glaub nicht: als sich Dornach entschloss, mal abzuwarten und die Umstellung auszusetzen, da hat InterGGA angeboten, ob sie nicht wenigstens Dualprovider-Betrieb zulassen wollen....

Es ist also nicht eine Frage des Könnens, sondern des Wollens!


Offline flashbax

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.....(Frankreich) gibt es einen Anbieter, der sich Free nennt und endlich Bewegung im Markt gebracht hat. Seit 15 Jahren dürfen Konsumenten gute und oft innovative Dienste von Free beziehen, zu einem besseren Preis, als vorher im Markt herrschte.
@ flashbax: Ist es dieser Anbieter, den es auch in the uk gibt, den du erwähntest?

M.E. ist diese französische Firma in Grossbritanien nicht tätig. Aber in der Schweiz indirekt wohl: Der Hauptaktionär nennt sich Xavier Niel, er hat Orange Schweiz vor einigen Monaten übernommen. Ziemlich ironisch, dass die ehemalige Filiale von France Télécom nun von einem ihrer grössten Mitbewerbern kontrolliert wird.
Free hat zuerst bezahlbare Internet-Abos via Telefonleitung angeboten, dann über ADSL, hat die erste ADSL-triple-play-Box auf den Nationalmarkt gebracht und vor einigen Jahren noch die 4. Mobiltelefonkonzession erworben. Die 2-Euro-Offerte (2 Studen Gespräch, SMS unbeschränkt) und 20-Euro-Offerte (20 GB 4G-Internet, Gespräch+SMS unbeschränkt) haben natürlich keine Begeisterung bei den anderen Anbietern ausgelöst, dank diesen Formeln konnte aber Free 10% Marktanteil innert 1 Jahr, 15% innert 3 Jahren gewinnen (auch dank der freien, schnellen Nummerportabilität). Diese Angebote haben keine Minimaldauer, u.a. weil kein subventioniertes Mobiltelefon dabei ist. Das war im Jahr 2012 absolut neu im Markt, verdienten doch die 3 etablierten Netzbetreiber ziemlich gut mit ihrem Subventionierungsmodell. Ich muss lächeln, wenn ich sehe, dass nun Quickline Abos ohne Handy als tolle Innovation verkaufen möchte. Kennen wir aber auch schon im Schweizer Markt.
Natürlich haben viele damals behauptet, oder behaupten immer noch, die Angebote von Free seien nicht kostendeckend und die Infrastruktur nicht robust genug. Fakt ist, die Kunden sind immer noch da, Mitbewerber haben ihre Angebote und Preise anpassen müssen und Free ist der rentabelste Telekombetreiber des Landes.
« Letzte Änderung: 12. April 2015, 10:40:01 von flashbax »

Offline ebendarum

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Danke sehr für die Erklärungen, flashbax.

Es gibt Hoffnung, dass Free eines Tages auch auf dem Schweizer-Markt bezogen werden kann. Wer weiss?

Offline Lokutos

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Vielen Dank für Ihre Anfrage.
 
Gerne bestätige ich Ihnen, dass wir die Ports 137, 138 und 139 bei allen unseren Geräten geschlossen haben. Wenn wir das nicht täten, würden Sicherheitslücken entstehen. Daher sind und bleiben diese Ports auch in Zukunft geschlossen. Alle anderen sind offen.
 
Wenn Sie mehr Details wissen wollen, dann teilen Sie uns bitte mit, warum und für was Sie welchen Port genau brauchen. Gerne helfen wir Ihnen beim finden einer sichereren Alternative.
 
 
Sollten Sie noch weitere Fragen zu QuickLine haben, so stehen wir
Ihnen auch für zusätzliche Auskünfte gerne zur Verfügung.
 
Freundliche Grüsse
Quickline Helpdesk
 

Offline Kakadu

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Na toll, die wollen um's verwürgen NetBIOS unterbinden ...

Offline hmarck

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Na toll, die wollen um's verwürgen NetBIOS unterbinden ...

Mir ist das im Prinzip mal egal, aber es zeigt wieder: die helpdesk-Antworten sind einfach nicht präzise.
Durch das offen lassen dieser Ports *entstehen* ja keine Sicherheitslücken.

Aber das ist heute eh fast immer so (also nicht nur quickline helpdesk) - ungenau formuliert, und leider auch oft gar nicht richtig kapiert.

Offline Janus

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Neuigkeiten aus Reinach:

AUS DEM GEMEINDERAT
Regierungsrat hat Beschwerde betr. Einzelinitiative „Providerwahl durch Einwohner“ abgewiesen


http://www.reinach-bl.ch/de/aktuell/news/meldungen-amtliche-publikationen/Amtliche-Publikationen-2015/Amtliche-Publikation-KW16-15.php

Offline Kakadu

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Das war der "Schnellschuß", um allenfalls zu retten, was ohnehin nicht mehr zu retten war. Das war jene Einzelinitiative, die nur das Reglement zur Providerwahl forderte, aber ohne Ausstieg aus der InterGGA. Sie wurde in dem Moment eingereicht, als klar wurde, daß die erste Initiative auch aus Formgründen ungültig sein würde. In Bottmingen und Therwil war dasselbe auch schon bachab gegangen – und es war offensichtlich, daß das hier genauso nicht hinhauen wird.

In der Neuauflage wurde dann berücksichtigt, daß das so nicht geht, und auch der Ausstieg verlangt. Jene ist aber noch nicht einmal in der Vernehmlassung.

Offline Janus

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Die Mailserver sind umgestellt, natürlich fehlen mir ein paar emails, war ja zu erwarten.

Meine fehlenden emails sind da, wurden soeben abgerufen, also nicht wundern wenn man emails vom 31. März 2015 oder früher erhält.

Offline Kakadu

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Wenn man mit IMAP arbeitet, ist die Sache eigentlich ziemlich einfach: um auf den bisherigen Mailserver bei der ImproWare zuzugreifen, einfach breitband.ch als Mailserver deklarieren (ggf. als zweites Postfach), und die Mails dann auf das Postach unter dem intergga.ch-Server rübernehmen (letzteres ist ja inzwischen bei der QuickLine).