Autor Thema: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...  (Gelesen 287117 mal)

xgate

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #255 am: 10. Februar 2015, 19:56:03 »
Ein Troll soll ich sein? Nun gut, das kann ich ja akzeptieren. Fakt ist, dass die Ausschreibung vor 3 Jahren stattgefunden hatte - hat sich damals jemand gegen Quickline gewehrt? Nein, im Gegenteil, alle wollten Video-On-Demand, zeitversetztes Fernsehen, etc. Jetzt plötzlich das Unschuldslamm zu spielen berührt mich peinlich, wem es nicht passt soll doch wechseln - niemand hindert euch daran. Die ewig gleiche Diskussion, schon bei Balcab zu Cablecom - genau das Gleiche. Und heute? Redet jemand darüber? Nein! Ich bin Befürworter der Professionalisierung und eines breiteren Angebots, was ImproWare als Tüftler-Verein hier anbietet ist einfach nur peinlich.

Mich deshalb als Troll zu diffamieren ist ja schön und gut, Mr Kakadu. Alles, aber alles wird schlechtgeredet, peinlich, noch jedwelcher kleiner Kommafehler wird für den Aufschrei verwendet. Wie kann das jemals überhaupt nur im Ansatz ein gutes Ende nehmen. Gar nicht! Einfach bei Improware bleiben und ein paar MB mehr haben, super, sehr strategisch.

Wie gesagt wem es nicht passt, soll zu einem anderen Anbieter wechseln oder in eine andere Gemeinde (Dornach und Binningen sind ja gute Wohnorte). Und Kakadu, mir das Wort verbieten lasse ich mir nicht - und zensiert wurde noch nie jedwelcher Betrag von mir - auch das eine Lügengeschichte wie der Rest auch. Pfui!

Offline sigma2

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #256 am: 10. Februar 2015, 20:43:04 »
« Letzte Änderung: 11. Februar 2015, 09:00:04 von sigma2 »

Offline Kakadu

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #257 am: 10. Februar 2015, 23:41:10 »
Fakt ist, dass die Ausschreibung vor 3 Jahren stattgefunden hatte - hat sich damals jemand gegen Quickline gewehrt? Nein, im Gegenteil, alle wollten Video-On-Demand, zeitversetztes Fernsehen, etc.
Sorry, aber die ImproWare hatte das damals im Testlauf und ab 2013 dann im regulären Betrieb. Die InterGGA hat aber unterbunden, daß deren Kunden das auch haben dürfen!

Zitat
Jetzt plötzlich das Unschuldslamm zu spielen berührt mich peinlich, wem es nicht passt soll doch wechseln - niemand hindert euch daran.
Wohin bitte wechseln??? Auf der Telephonleitung gibt's bei mir 8MBit/s im down- und 1 MBit/s im upload – maximal! Bitte bei green.ch oder swisscom.ch nachprüfen!

Zitat
Nein! Ich bin Befürworter der Professionalisierung und eines breiteren Angebots, was ImproWare als Tüftler-Verein hier anbietet ist einfach nur peinlich.
Und die InterGGA soll professioneller sein als die ImproWare? Die geben an der Support-hotline ja selbst zu, daß sie völlig inkompetent sind und man für tiefergehende Informationen die QuickLine direkt anfragen soll. Und wenn's dann ins Detail geht, kommt dann wieder eine Korea-Geschichte dabei zum Vorschein ... InterGGA soll kompetent sein? Da lachen ja die Hühner!

Zitat
Wie gesagt wem es nicht passt, soll zu einem anderen Anbieter wechseln oder in eine andere Gemeinde (Dornach und Binningen sind ja gute Wohnorte).
Und Du bezahlst meine Steuern, mit denen dann das Kabelnetz subventioniert werden muß, da die Kunden davonlaufen oder wie?

Zitat
Und Kakadu, mir das Wort verbieten lasse ich mir nicht - und zensiert wurde noch nie jedwelcher Betrag von mir - auch das eine Lügengeschichte wie der Rest auch. Pfui!
Wer solchen Stuß rausläßt wie Du, gehört eigentlich wirklich zensiert. Aber sorry – das warst damals tatsächlich nicht Du, sondern Monte Verità, der im gleichen Stil, aber noch krasser als Du, rumgezünselt hatte und dann zensiert werden mußte.

Offline mads

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #258 am: 11. Februar 2015, 00:20:17 »
@xgate
mein erster kontakt mit intergga betr. wechsel des providers fand im november 2013 statt. meine bedenken, dass ich plötzlich weniger leistung oder höhere kosten für gleiches haben werde, wurden beschwichtigt. ähnliches war ja in der presse zu lesen - zb in der bz-basel vom 31. oktober 2013:
Zitat
Versprechen: Nichts wird teurer

Finecom-Geschäftsführer Nicolas Perrenoud legt Wert darauf, dass kein Kunde zu einem höheren Tarif werde wechseln müssen: «Wo es mehr Leistung für denselben Preis gibt oder dieselbe Leistung für weniger Geld, ändert sich das Abo automatisch.»

aber das ist ja schnee von gestern:
- tv-sender: ich habe einiges weniger - oder ich muss dafür bezahlen
- übertragungsleistung: ich musste auf eigene rechnung die tv-dosen auswechseln, denn nach der umstellung konnte ich nur noch 50% der sender empfangen, da das signal nicht mehr stark genug bei uns eintraf
- zeitversetztes fernsehen: fehlanzeige bei intergga - improware bietet das aber schon längere zeit an
- internet: weniger leistung für's gleiche geld - oder inzwischen: viel weniger leistung
- feste ip-adresse: nur gegen aufpreis zu haben
- telefonie: wahrscheinlich kommt es bei uns auf's gleiche raus - ausser dass meine auslandgespräche teurer werden.

ziel der intergga war mal:
Zitat
Die interGGA wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, die Einwohner der beteiligten Gemeinden kostengünstig mit innovativen Kabelnetzdienstleistungen zu versorgen.

wenn ich meine erfahrungen mit intergga seit november 2013 anschaue, ist davon nicht viel übrig geblieben. aber mit den informationen aus der presse hat sich bei mir das gefühl eingeschlichen, dass ich als kunde über den tisch gezogen werde, damit sich jemand anders finanziell besser stellen kann. und am meisten ärgert mich, dass die meisten gemeindevertreter das ganze immer noch abnicken - und eigentlich alles unternehmen, um die viel gelobte "direkte demokratie" ins abseits laufen zu lassen.

wie schon gesagt, wenn ich technisch eine gleichwertige alternative hätte, ich würde wechseln. habe ich im moment aber nicht! also wehre ich mich gegen diese ganze übung. ich habe eine geschäftsbeziehung mit improware, die bis jetzt immer ohne fehl und tadel verlaufen ist. ich werde nun von einer dritten partei gezwungen, diese zu beenden, ohne je gefragt worden zu sein. das soll ich jetzt einfach so schlucken?

get real my friend!

Offline Boris

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #259 am: 11. Februar 2015, 00:56:47 »
Ich bin Befürworter der Professionalisierung und eines breiteren Angebots, was ImproWare als Tüftler-Verein hier anbietet ist einfach nur peinlich.

Gegen fundierte Kritik mit ebensolchen Argumenten sollten keine Steine in den Weg gelegt werden. Im Gegenteil; dafür ist unter anderem auch dieses Forum eingerichtet worden.  Aber "Tüftler-Verein" gehört nicht wirklich in diese Kategorie. Besten Dank im Voraus.  8)

Offline Labello

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #260 am: 11. Februar 2015, 11:31:58 »
Neuste Erkenntnis über meine Bestellung von Ende Januar 2015: ..."Bestellungen von Kunden welche in einem gewissen Zeitfenster getätigt wurden, sind alle storniert worden, da die Kunden ja ein neues Angebot zugestellt bekommen haben..."

Nein, diesen Satz habe ich nicht erfunden, sondern wurde mir vom InterGGA Support so mitgeteilt. Die Bestellung reaktivieren ginge nicht, ich müsse dafür ein Mail schreiben.

Sollten also noch weitere Kunden auf eine Bestellung warten, dann werden die wohl auch nie etwas erhalten, und sollten sich selber auf die suche nach der Bestellung machen. Oder einfach das Angebot annehmen welches zugestellt wird, ob dies nun passt oder nicht, ist aber eine andere Frage.

Offline mads

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #261 am: 12. Februar 2015, 11:02:44 »
auf der suche nach einem ausweg!

fragen:
kann eine intergga-gemeinde einen anderen provider auf ihrem ortsnetz, das ja der gemeinde gehört, zulassen oder schliesst das der vertrag mit intergga aus?
ist ein dualbetrieb auf dem ortsnetz technisch möglich?
wieviel kostet es, einen ortshub auf die beine zu stellen?
wieviel kostet wohl ein anschluss von improware an diesen neuen ortshub?


Offline flashbax

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #262 am: 12. Februar 2015, 11:18:55 »
Die Ortshubs gehören der InterGGA, deswegen ist Dualproviding ausgeschlossen.
Rein technisch wäre es natürlich machbar.
Wieviel es kostet, einen eigenen Hub in Betrieb zu nehmen müsste man Binningen fragen.

Offline flashbax

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #263 am: 12. Februar 2015, 11:42:29 »
Im heutigen BIBO (Leimental) schreibt der liebe Herr Schenk wieder Propaganda unter dem Titel "Der InterGGA-Zug ist in voller Fahrt". Ich finde es eklig und will nur den Schluss zitieren... Angst hat er anscheinend doch, dass nicht alles so gut läuft wie er hofft...
Zitat
Der sorgfältig vorbereitete Umstellungsprozess führt in wenigen Wochen ins Ziel. Der Zug rollt längst. Ihn zu blockieren bedeutet, überflüssige Verzögerungen bei der Einführung der neuen Produkte in Kauf zu nehmen, dazu kämen ein zusätzlicher Fernseh-Suchlauf, wieder ein Modemwechsel, schon wieder eine Telefon-Portierung und der Verlust der E-Mail-Adresse «@intergga.ch». Es ist für alle Beteiligten von Vorteil, dass der interGGA-Zug das Ziel direkt ansteuert und dass die Migration zum neuen Serviceprovider Ende März abgeschlossen sein wird.

(Fernsehsuchläufe sind oh soooo schwierig durchzuführen, und Modemwechsel sind total unnötig, aber was...)

Viel interessanter ist dieser Beitrag der Gemeinde Bottmingen: Endlich wird die Verzögerungstaktik klar.
Zitat
Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 8.12.2014 hat M. S. schriftlich einen sog. selbstständigen Antrag von Stimmberechtigten gemäss § 68 des Gesetzes über die Organisation und die Verwaltung der Gemeinden vom 28.5.1970 (Gemeindegesetz) mit dem Titel «Providerwahl im kommunalen Kabelnetz durch die Einwohner» eingereicht. Gleichlautende Anträge wurden auch in verschiedenen anderen (interGGA-)Gemeinden eingereicht.
Zur juristisch korrekten Behandlung dieser Anträge haben sich die betroffenen Gemeinden über das gemeinsame Vorgehen verständigt: Laut Gesetz kann die Gemeindeversammlung nur über solche Geschäfte befinden, die in ihre Zuständigkeit fallen; umgekehrt dürfen ihr Anträge, für die sie nicht zuständig ist, nicht zur Beschlussfassung unterbreitet werden, da dies rechtswidrig wäre. Dementsprechend hat der Gemeinderat zunächst die rechtliche Zulässigkeit der Anträge zu prüfen.
Ergibt diese rechtliche Prüfung, dass nicht alle Einzelanträge der Gemeindeversammlung vorbehaltlos zur Beschlussfassung unterbreitet werden können, so hat der Gemeinderat dies beschwerdefähig zu verfügen, wobei der Antragsteller vorher dazu anzuhören ist. Die Rechtmässigkeit eines solchen Beschlusses kann der Antragsteller dann mit Beschwerde beim Regierungsrat abklären lassen.
Die zulässigen Anträge sollen dann der Gemeindeversammlung am 17.6.2015 (ohne vorgängige Erheblicherklärung) zur Beschlussfassung unterbreitet werden.
« Letzte Änderung: 12. Februar 2015, 13:19:35 von flashbax »

Offline mads

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #264 am: 12. Februar 2015, 12:57:16 »
wie lange kann es wohl dauern, die rechtliche zulässigkeit abzuklären? wenn es den gemeinden nicht in den kram passt, dann dauert das mindestens 6 monate, andersrum wär's wohl in 14 tagen abgeklärt. so werden bürgerrechte ausgehebelt - mit dem verweis, dass ja alles rechtens abgelaufen sei.

damit werden dann auch tatsachen geschaffen, die nicht mehr so schnell rückgängig zu machen sind.
also - es bleibt uns eigentlich nur noch, das konstrukt intergga aus der welt zu schaffen - denn wie es den anschein macht, ist die einst vorbildliche institution von ihrem weg abgekommen und erfüllt den ursprünglichen zweck und sinn nicht mehr. hätte sich das ganze in einem drittwelt-land abgespielt, es wäre von vetternwirtschaft und schlimmerem gesprochen worden.

es ist zu hoffen, dass die ganze angelegenheit auch nach abschluss der migration nicht zur ruhe kommt. mir scheint, wir sind mit zweifelhaften methoden ausgetrickt worden - und es fällt mir schwer, das so einfach zu akzeptieren. für mich kehrt der courant normal nicht so schnell ein.

Offline Labello

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #265 am: 12. Februar 2015, 13:23:29 »
@mads

Du kannst sie ja einfach unnötig beschäftigen, und Aufwand betreiben lassen...

Bestelle ein Abo, erhalte das Modem, stecke dies nie ein, beginnt ja erst zu Kosten wenn du Modem Online nimmst. Sobald dein Keller mit Modems randvoll ist: Abos kündigen und die alten Modems zurücksenden, sollte ja eigentlich nichts kosten, hast ja keine Leistung bezogen... :-)

Steht ja nirgends dass du nur ein Abo haben darfst :-)

Offline Kakadu

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #266 am: 12. Februar 2015, 13:47:44 »
Bzgl. rechtlicher Zuläßigkeit steht auf der Dual-Provider-Seite einiges ziemlich ausführlich; kurz gefaßt geht es um folgende 2 Punkte: zum einen wollen die Gemeinden, daß die Kündigung nicht "per sofort" erfolgen dürfe, da davon laufende Verträge betroffen seien (Antragspunkt 2). Die Folge davon wäre, daß über das Gemeindereglement zur Providerwahl (Antragspunkt 3) erst im 2021 abgestimmt werden könnte. Des weiteren wollen sie den Antragspunkt 4 vom Tisch haben (die ImproWare in der Übergangszeit (bis das Reglement inkraft tritt) im Netz zu behalten), indem sie postulieren, die Gemeindeversammlung sei nicht zuständig. Wenn aber dieser 4 Antragspunkt erst dann zur Abstimmung kommt, wenn schon erfolgreich über Punkte 1 bis 3 abgestimmt worden war (was im Ablauf so vorgesehen ist), dann liegt die Kompetenz im Zeitpunkt der Abstimmung über Punkt 4 schon bei der GV und ist nicht unzulässig. Damit dieser Punkt aber noch rechtzeitig vorglegt werden kann, muß das in einem Zeitpunkt sein, zu dem die ImproWare noch im Netz ist – was noch ein Thema werden könnte.

Die Gemeinde Bottmingen hat dem Antragsteller rechtliches Gehör gewährt und ihm eine Stellungnahme ermöglicht (was auch genutzt wird), bevor er dann die Verfügung erhält, gegen die er dann Beschwerde einreichen müßte. Im BiBo informiert sie (korrekt und ohne in der Sache die Positionen bekanntzugeben) über den Stand der Dinge und das weitere formale Vorgehen. Das Traktandierungsdatum hingegen könnte noch ein Thema werden.

Und die Propagandakritzelei ist eine Kurzfassung der "InteGGA-Medienmitteilung" – und es werden immernoch dieselben Unwahrheiten erzählt wie eh und je (NB: auch wenn eine Gemeinde aus der InterGGA austreten sollte oder gar die InterGGA aufgelöst würde, wird niemand die eMail-Adresse ...@intergga.ch verlieren; das ist mit allen Beteiligten so ausgemacht – und das weiß auch Karl Schenk. Aber wider besseren Wissens versucht er, alte Gespenster aus der Mottenkiste zu holen, die schon lange toter als tot sind ...

NB: wenn die Telephoniekunden auf dem Portierungsformular "Wechsel zum Ablauf des laufenden Vertrags" ankreuzen (und nicht "per sofort"), dann muß die InterGGA in der Nacht vom 31.03.2015 zum 01.04.2015 mehrere Tausend Telephonnummern portieren (was sie eh nie schaffen wird) ...
« Letzte Änderung: 12. Februar 2015, 13:51:43 von Kakadu »

Offline Kakadu

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #267 am: 12. Februar 2015, 13:49:45 »
ups ... das war die falsche Taste ...

Offline flashbax

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #268 am: 12. Februar 2015, 13:55:41 »
Danke sehr für diesen Beitrag, Kakadu. Ich interpretiere das Szenario so: Die Gemeinden wollen gewisse Antragsteile für ungültig erklären (bspw. der sofortige Austritt), mittels einer formellen Verfügung, was eine Beschwerde beim Regierungsrat zur Folge haben wird. Dies wird wieder Zeit benötigen und die schlussendlich "überlebenden" Antragsteile werden den Gemeindeversammlungen erst im Juni unterbreitet werden.

Parallel dazu werden SP und CVP in der BUM-Kommission alles unternehmen, so dass der Reinacher Einwohnerrat die Initiative verwirft. Das Volk wird nur nach erfolgter Migration entscheiden können.

SP-Taktik (Claude Hodel), aus dem Wochenblatt Nr. 4, im Stil "klassische Wiederholung der GGA-Propaganda":
Zitat
Für mich als InterGGA Kunde ist wichtig, dass der nun seit Jahren fachkundig vorbereitete Übergang vom bisherigen Provider Improware zum neuen (Quickline) endlich rasch und reibungslos über die Bühne geht. Ein Ausstieg aus der interGGA AG hiesse nämlich: Verzögerungen und ein ermüdendes Hin und Her mit mehrfachen Wechseln - vor allem auch für uns Kunden. Ich hoffe sehr, dass der Reinacher Einwohnerrat dem Gemeinderat folgt, sich für den Verbleib bei "unserer" interGGA ausspricht und nicht sinnlos neuen Sand ins Getriebe streut.

CVP-Taktik (Myrian Kobler-Betancourt, BUM-Mitglied), aus dem Wochenblatt Nr. 6, im Stil "Verschwörungstheorie", nachdem einige sehr gut dokumentierten Briefe in der Wochen 5 publiziert wurden:
Zitat
In der letzten Wochenblatt Ausgabe wird fast nur über die Volksinitiative zum kommunalen Kabelnetz und den Ausstieg aus der InterGGA gesprochen. "Immer wieder melden sich fachkompetente Kabelnetz-Spezialisten zu Wort". Wer sind sie eigentlich und welches ihr wahres Interesse? Ist das nur eine Landrats Kampagnen-Strategie? Bitte, nicht so!
Ich kann nur aus der Sicht der Plako Kommission mitteilen, dass im Jahres- und Entwicklungsplan 2014-2018 mit einem Antrag dafür gesorgt wurde, dass die Abonnenten der GGA im neuen Jahr von günstigeren Angeboten profitieren können. Das kann man im Beschluss-Protokoll der 429. Sitzung des Einwohnerrates nachlesen. Helden, die sich jetzt für diesen Zweck einsetzen wollen, bringen nur Verwirrungen und Unsicherheiten.
Ich möchte betreffend der Gemeinde Binningen nur berichten, dass sie sich zurzeit mitten in Verhandlungen befindet und man noch nicht weiss, welche finanziellen Folgen auf sie zukommen werden. Dazu möchte ich euch darauf hinweisen, dass jedes Ausscheiden einer Gemeinde zur Folge hat, dass die verbleibenden Partner einen grösseren Anteil an den Fixkosten für den Betrieb der InterGGA tragen müssen und dafür weniger volumenabhängige Rückvergütungen erhalten. Ein allfälliger Austritt der Gemeinde Reinach würde sogar die Weiterexistenz der InterGGA erheblich gefährden. Analog zu Reinach stehen die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Bottmingen, Ettingen, Oberwil und Therwil. Keine dieser Gemeinden verfügt über das entsprechende Know-how und die Ressourcen, um das Kabelnetz selbst zu betreiben. Ich möchte die Reinacher Bevölkerung nur bitten, sich zu gedulden und abzuwarten bis der Vertrag Ende Jahr 2020 ordentlich ausläuft, damit die Gemeinde keine CHF 6,9 Mio Schadenersatzforderung bezahlen muss.

Kommentar: Zum JEP 2014-2018 steht gar nichts im Beschlussprotokoll der 429. ER-Sitzung. Zu "günstigeren Angeboten" auch nichts, und auf dual-providing.ch wird genügend gezeigt, wieso dieser "fachkundig vorbereitete Übergang" nichts solches bringt. Zu Rückvergütungen weiss man schon, dass diese in den nächsten Jahren sowieso sehr tief wären, dank der forcierten Investition in die Firma Quickline. Dass die unnötige InterGGA gefährdet wird, ist uns allen klar. Keiner hat behauptet, dass eine Gemeinde das Netz plötzlich selber verwalten sollte (Binningen? Dornach? Liestal? Pratteln?), und wenn ich die Beiträge hier lese, denke ich, dass genug lokales Know-how vorhanden ist. Aber endlich wird klar: Die Bevölkerung soll sich doch gedulden und bis 2020 warten!!
« Letzte Änderung: 12. Februar 2015, 14:23:07 von flashbax »

Offline flashbax

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Re: Petition zum beibehalten der ImproWare im InterGGA-Netz ist lanciert ...
« Antwort #269 am: 12. Februar 2015, 14:04:00 »
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