Autor Thema: Orangemail  (Gelesen 7065 mal)

Offline noxon

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Orangemail
« am: 29. Januar 2009, 18:48:17 »
Guten Abend die Leute

Folgende Situation herrscht hier gerade, welche mich noch den letzten Nerv kostet :-X ;D

Ich wollte meinen Orangemail account zuhause mit MAIL (Apple Programm) abrufen.
Nun hab ich den Eingangserver als pop.orangemail.ch und den Ausgangsserver als smtp.intergga.ch konfiguriert.

Meinen Bentzernamen und der gleichen habe ich von Orange erhalten, diese stimmen also. Aber irgendwie kann ich keine Mails abrufen.
Beim Ausgangsserver wurde keine Verschlüsselung/Autenthifizierung verwendet.

E Gruess
« Letzte Änderung: 29. Januar 2009, 19:05:59 von noxon »

Offline Kakadu

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Re: Orangemail
« Antwort #1 am: 12. Februar 2009, 14:19:50 »
Also: bei den eMail-Client-Einstellungen gelten jeweils folgende Grundsätze:

1. beachten, was der Provider für Posteingangs- und Postausgangsserver hat. Manchmal ist das für POP3 anders als für IMAP, manchmal aber auch gleich. Hier einige Beispiele (als Beispiel die Musterdomain "provider.xy"):

Posteingang ist häufig sowas wie:

pop.provider.xy
pop3.provider.xy
mail.provider.xy
imap.provider.xy
etc.

Postausgang kann dasselbe sein, oder direkt smtp (SendMailTransferProtocol) enthalten, also:

smtp.provider.xy
mail.provider.xy
imap.provider.xy
etc.

Die Server müssen also korrekt deklariert sein.

Bzgl. dem Sendmail-Server gibt es zwei Möglichkeiten: entwedern denjenigen vom Internetprovider, mit dem man auf's Netz geht (in diesem Fall Improware), oder denjenigen des eMail-Providers (Orange).

Ich empfehle denjenigen des eMail-Providers - das bedingt aber, dass die Option "Server benötigt Authentifikation" (o.ä.) angewählt ist - dann prüft der Server, ob die Berechtigung besteht, darüber eMails zu versenden. Besteht ein eMail-Konto, ist diese normalerweise darüber gegeben - d.h. "gleiche Einstellungen wie beim Posteingang" müssten hinhauen.

2. Nicht nur die Server selbst, auch die Ports müssen korrekt deklariert sein. Ohne Verschlüsselung ist das beim Postausgang Port 25 und beim Posteingang für POP3 Port 110, für IMAP Port 143. Mit Verschlüsselung hingegen ist der Postausgang Port 465 und der Posteingang bei IMAP Port 993.

Die Ports müssen also auch korrekt deklariert sein.

3. Die Benutzerdaten müssen natürlich auch korrekt deklariert sein - und da hapert es meist, v.a. bei den unterschiedlichen Programmen. Da hat es die Felder eMail-Adresse, Kontoname, Benutzername, Name (angezeigter Name), Passwort etc. Dies ist i.d.R. folgendermassen zu konfigurieren:

Name (angezeigter Name): das ist der Name, den der Empfänger als Absender-Name sieht (z.B. der eigene ausgeschriebene Name). Wenn der leer bleibt, wird dort für den Empfänger die eigentliche eMail-Adresse sichtbar.

Passwort: ist klar - da gehört das Passwort rein.

eMail-Adresse: da gehört i.d.R. (!) die eMail-Adresse rein (email@provider.xy). Achtung: es könnte durchaus sein, dass da nur das vor dem @ rein darf, also z.B. nur "email" (ohne das @provider.xy)

Kontoname/Benutzername etc.: da gehört der Benutzername rein. Auch hier ist es bei gewissen Providern so, dass nur der Teil vor dem @ rein darf (also nur email), bei anderen muss aber die vollständige eMail-Adresse rein (email@provider.xy).

Gerade die Apple-Mail-Programme in den unterschiedlichen Versionen sind da z.T. sehr inkonsequent und z.T. unlogisch.

Da heisst es einfach: die unterschiedlichen Varianten mal durchpröbeln - auch ein Blick auf die Support-Seiten ist manchmal zwar nützlich, hilft aber auch nicht immer weiter.
« Letzte Änderung: 12. Februar 2009, 14:24:56 von Kakadu »

 

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